Während der Weihnachtsfeiertage werden die Märkte mit reduzierten Öffnungszeiten zugänglich sein. Konsultieren Sie unsere Feiertags-Öffnungszeiten für weitere Details. Forex-Kunden | Trading-Kunden

Neue Regulierung der ESMA

 

Neue Regulierung der ESMA

 

Im Juni gab die European Securities und Markets Authority ihre Entscheidung bekannt, eine Reihe von Massnahmen zur Harmonisierung der EU-weiten Regelung durchzuführen.

Diese Veränderungen sind am 1. August 2018 in Kraft getreten und zielen auf einen besseren Schutz von Privatkunden beim Handel von Hebelprodukten, wie z.B. CFDs.

Wir sind starke Befürworter eines verantwortungsvollen Handels und unterstützen die Initiativen der ESMA. Wir empfehlen Ihnen, die vollständige ESMA-Erklärung hier zu lesen.

Überblick über die Massnahmen

Für Privatkunden werden die Änderungen hier nachstehend dargelegt. Es gibt drei wesentliche Änderungen, die sich massgebend auf Ihre Konto-Verwaltung auswirken: Margenanforderungen, Margin Close Out und keine Nachschusspflicht

  • Begrenzte Hebel für neue Positionen
  • 50% Margin Close Out Regulierung auf Basis der Kontoebene
  • Keine Nachschusspflicht für Privatkunden
  • Verbot von Begünstigungen, die als Anreiz zum Traden dienen
  • Standardisierte Warnungen zu den Risiken im Werbematerial.

Zusätzlich zu diesen Änderungen haben Sie weiterhin die folgenden Vorteile:

  • getrenntes Bankkonto für Ihr Kapital
  • Zugang zum Financial Ombudsman Service
  • Anspruchberechtigung im Rahmen des Financial Services Compensation Scheme (FSCS)

Die wichtigsten Änderungen und wie sie sich auf Sie auswirken

Neue Mindestmargensätze

Die neuen ESMA-Regeln treten am 30. Juli 2018 in Kraft. Folgende Hebelrestriktionen gelten für 

  • 30:1 Hebel für Hauptwährungspaare (Majors) = 3.33% Marge​
  • 20:1 Hebel für Major Indizes und Gold = 5% Marge
  • 10:1 Hebel für Rohstoffe (ausser Gold) = 10% Marge​
  • 5:1 Hebel für Aktien und Anleihen = 20% Marge​

Beispiel: Wenn ein Privatkunde vor dem 30. Juli 2018 einen EUR/USD Trade mit einem Nominalwert von 10'000 EUR und einer Hebelwirkung von 100:1 platziert, ist die minimale Marge 100 EUR. Nach diesem Datum beträgt die erforderliche Mindestmarge 333 EUR.

Alle Trades, die bereits vor der Einführung der neuen Regeln platziert wurden, bleiben auf ihren bestehenden Margenanforderungen.​

Margin Close Out

Wenn die Gesamtmarge auf einem Konto um mehr als 50% der für die offene CFD-Position erforderlichen Anfangsmarge fällt, müssen wir eine oder mehrere der CFD-Positionen schliessen - die Regel schreibt jedoch nicht vor, welche Positionen geschlossen werden müssen oder in welcher Reihenfolge.

Keine Nachschusspflicht

Der Negativsaldo-Schutz bedeutet, dass ein Privatkunde niemals mehr als die anfängliche Finanzierung für den Handel mit CFDs verlieren kann. Es kann keinen Restverlust oder keine Verpflichtung zur Bereitstellung zusätzlicher Mittel geben, die über die anfängliche Finanzierung des Handelskontos des Privatkunden hinausgehen.

Ist jeder davon betroffen?

Nein, die Änderungen betreffen nur Privatkunden, professionelle Kunden sind von diesen Regulierungen nicht betroffen.

Professionelle Kunden oder solche, die erfolgreich neugekategorisiert werden, profitieren von folgenden Vorteilen:

 

Keine Hebelbegrenzungen

Sicherheit einer Schweizer Finanzgruppe

VIP service

Engagierte Betreuung

Getrennt geführte Konten

Fast track onboarding

 

Als professioneller Kunde können Sie einige der bestehenden regulatorischen Schutzmassnahmen für Privatkunden verlieren, einschliesslich der nachfolgenden Punkten.

  • Offenlegung: Ihnen werden möglicherweise die zusätzlichen Informationen, die Privatanlegern bekannt gegeben werden müssen (z.B. Kosten, Gebühren und Risikowarnungen) nicht mitgeteilt.
  • Eignung: Wir können davon ausgehen, dass Sie ausreichend Erfahrung und genügend Kenntnisse besitzen, um selbst zu beurteilen, ob ein Produkt oder eine Leistung für Sie geeignet ist.
  • Auftragsausführung: Wir müssen das bestmögliche Ergebnis erzielen, wenn wir einen Auftrag für einen Kunden ausführen. Für Privatkunden bezieht sich diese Pflicht auf die Gesamtkosten, während wir bei professionellen Kunden andere Faktoren vorrangig berücksichtigen können.

Anders als Privatkunden profitieren Sie als professioneller Kunde nicht vom Negativsaldo-Schutz, dennoch behandeln wir Ihr Geld weiterhin als Kundengeld und als Konsument haben Sie weiterhin Zugang zum Financial Ombudsman Service (FOS)und dem britischen Financial Services Compensation Scheme (FSCS) für den unwahrscheinlichen Fall unseres Kreditausfalls.

 

Was ist als nächstes zu tun?

Um sich als professioneller Kunde zu qualifizieren, folgen Sie diesen einfachen drei Schritten: