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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
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Nachfrage nach Lieferanten von seltenen Erden dürfte stark bleiben

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Es besteht weiter Hoffnung, dass ein Handelsabkommen der Phase 1 ratifiziert wird und die Zölle bis zum Monatsende teilweise aufgehoben werden, auch wenn der Pessimismus im Zusammenhang mit konkreten Strukturreformen im chinesischen Geschäftsumfeld weiter zunimmt, da der Wahlkampf für die US-Wahlen 2020, die in genau einem Jahr stattfinden, in Zukunft wohl für weniger Durchbrüche sorgen wird. Deswegen sind der Anstieg des MVIS Global Rare Earth Index im Mai nach Xi Jinpings Staatsbesuch im Seltenerdmetallwerk in der Stadt Ganzhou und ein weiterer Anstieg im September, nachdem die chinesische Regierung eine Steuersenkung für Seltenerdmetallunternehmen von 27% auf 20% ab September 2020 ankündigte, definitiv kein Zufall. Daher ist von der Seltenerdmetallindustrie viel mehr zu erwarten, da das chinesische Monopol, in dessen Rahmen 70% der seltenen Erden verarbeitet werden, und der massive Exportrückgang die Grossmächte zwingen sollten, nach alternativen Wegen zu suchen, ein Segen für die australischen Unternehmen, die hiervon profitieren dürften.

Trotz eines Anstiegs der Produktionsquoten für seltene Erden für das GJ 2019 um 10%, die auf ein historisches Hoch von 132.000 Tonnen festgelegt wurden, dem zweiten Anstieg in Folge und das nach einem Anstieg der Produktion von 60.000 im zum März 2019 endenden 1. Halbjahr auf 72.000 im 2. Halbjahr scheint es so, als wäre die Nachfrage nach seltenen Erden in den letzten Geschäftsjahren solide geblieben. In der Tat scheint es so, als wäre das Risiko eines Überangebots begrenzt, da der chinesische Binnenkonsum weiter steigt, wo der Umsatz der Elektrofahrzeuge 2019 im Zeitraum von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahr um 16% gestiegen ist. Chinas Exportvolumen für seltene Metalle ist hingegen in den letzten vier Monaten deutlich um 30% gegenüber den Zahlen vom Juli gefallen, da die Handelsspannungen mit den USA weiter anhalten, deren Importe seltener Metalle mit Ursprung China insgesamt 80% erreichen. Vor dem Hintergrund der Lieferkettenstörung sind die Bemühungen der USA, eine Partnerschaft mit Australien zu intensivieren, beileibe keine Anekdote, da Australien weltweit das zweitgrösste Land ist, das Basismetalle produziert, wobei die Lynas Corporation, der grösste Akteur in der Industrie ausserhalb Chinas, seinen Teil hierzu beiträgt. Diesbezüglich bildet die australische Bergbau- und Verarbeitungsunternehmen ein Joint Venture mit dem US-basierten Sonderchemikalienunternehmen Blue Line Corp und damit baut in Hondo, Texas bis 2023 ein neues Werk. Unterdessen versuchen beiden Unternehmen ihre Abhängigkeit vom chinesischen Angebot zu senken eine Massnahme, die definitiv von der unsichtbaren Hand ergriffen wurde und von der sicherlich beide Unternehmen profitieren dürften. Es ist nicht unbedingt wichtig, ob es zu einem vorläufigen Handelsabkommen zwischen den USA und China kommen wird, da ein Rückgang des Angebots oder ein Anstieg der Nachfrage aufgrund besserer Wirtschaftsbedingungen die Branche unterstützen würden.

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