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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Live Analysis

Anhaltender Handelskrieg begünstigt Goldaufschwung

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Die Sommerflaute scheint zu Ende zu gehen. Schlagworte wie Handelskrieg, Währungsmanipulation oder globale Konjunkturabschwächung tauchen immer wieder in den Nachrichten auf und belasten die Märkte. Anfang August 2019 erlebte der US-Aktienmarkt seinen schlechtesten Handelstag des Jahres. Der Dow Jones Industrial Average verlor an diesem Tag 2,90% oder 767 Punkte, was den grössten absoluten Wertverlust seit Dezember 2018 darstellte. Es wird erwartet, dass der Handelskrieg zwischen den USA und China und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft weiter eskalieren und die Fed zu einer expansiveren Geldpolitik zwingen könnte. Dies wäre ein willkommenes Geschenk für solche Händler, die auf eine Abschwächung des Dollar und eine Aufwertung nicht verzinslicher Anlagen des sicheren Hafens setzen. Schon jetzt notieren die wichtigsten Goldindizes, ebenso wie die Goldfutures und der Goldindex der Rohstoffproduzenten im S&P auf einem über 6-jährigen bzw. 3-jährigen Hoch. Da der Goldpreis jedoch beim Widerstandsniveau von 1500 USD (17% seit Jahresbeginn) zu stagnieren scheint, sollten Investitionen in solide Akteure der Goldminenindustrie eine angemessene Absicherung gegen eine globale Konjunkturabschwächung darstellen, die von einem langfristigen Anstieg profitieren dürften.


Dem überraschenden Anstieg der Goldpreise Anfang August (+6%) ging die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump voraus, im September 2019 eine zusätzliche Zollsalve in Höhe von 10% auf chinesische Importgüter im Wert von 300 Milliarden Dollar abzufeuern. Ausserdem belastete eine mögliche Abkehr der Fed von ihrem bisherigen Kurs. Derzeit stabilisiert sich das Gold im Bereich von 1500 Dollar, wobei auch die Aktien wieder an Stärke zu gewinnen scheinen. Doch trotz der jüngsten Stagnation der Goldspotpreise sehen die Fundamentaldaten konstruktiv aus. Dies zeigen auch die anhaltenden Käufe der People's Bank of China, die ihre Goldreserven schon den achten Monat in Folge auf schätzungsweise 62,26 Millionen Unzen (1765 Tonnen) aufstocken, da das Land einen wirtschaftlichen Abschwung befürchtet. Demzufolge bleiben Investitionen in die Werte des Goldsektors attraktiv, da sie bei einer risikoaversen Stimmungslage eine solide Unterstützung bieten, zumal die Nachfrage nach dem gelben Metall auch bei positiver Marktstimmung hoch bleiben sollte. Die Aufwärtsbewegung im August macht es jedoch erforderlich, dass die Anleger in diesem Sektor selektiv vorgehen.

Trotz einer deutlichen Erholung in den letzten 3 Monaten weist der Kurs von Newmont Goldcorp ein interessantes langfristiges Potenzial auf. Nach der Übernahme von Goldcorp Mitte April 2019 war die Aktie um 17% zurückgefallen, was der von Newmont an Goldcorp zu zahlenden Übernahmeprämie entsprach (ca. 10 Milliarden US-Dollar Kaufpreis). Gleichwohl wird das Unternehmen insgesamt 6 - 7 Millionen Unzen Gold (187,5 - 218,75 Tonnen) produzieren und damit Barrick Gold als das weltweit grösste goldproduzierende Unternehmen entthronen. Dazu werden in den kommenden drei Jahren solide Kosteneinsparungen durch Synergieeffekte von geschätzten 365 Millionen Dollar pro Jahr erkennbar werden. Trotz eines schwierigen Umfelds aufgrund der Restrukturierung eines grossen Portfolios von 16 noch lange ausbeutbarer Minen sollte das Unternehmen direkt von der steigenden Goldnachfrage profitieren, da die Bewertung sowohl der Goldproduktion als auch der unerschlossenem Goldreserven den Wert der Aktien steigern dürfte. In Anbetracht der vorgelegten Quartalsergebnisse für das Jahr bestehen für Newmont Goldcorp gute Aussichten, dass sich seine Produktionserwartungen für das Geschäftsjahr 2019 mit einer Gesamtproduktion von 6,5 Millionen Unzen Gold (203,125 Tonnen) erfüllen. Da die Handelsspannungen weiterhin anhalten, und die Prognosen der grossen Zentralbanken stimulierende Massnahmen eher zu begünstigen scheinen, wird die Nachfrage nach materiellen Goldanlagen zweifellos weiterhin hoch bleiben.

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