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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

US-Aktien nach volatiler Sitzung im Plus, Spannungen zwischen China und den USA verschlimmern sich

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Aktienrallye trotz gemischter Unternehmensgewinne

Von Strategy Desk

Die US-Aktien steigen nach einer volatilen Sitzung am Mittwoch wieder. Während der turbulenten Sitzung konzentrierten sich die Anleger auf durchwachsene Quartalszahlen und die Diskussion über weitere Anreizmassnahmen. Der S&P 500 Index stieg um 0,62% und der Dow legte 0,57% zu. Der Nasdaq zeigte sich moderater und legte 0,24%. Aber der technologieorientierte Index ist im bisherigen Jahresverlauf um 19% gestiegen und hat die beiden anderen Indizes deutlich hinter sich gelassen.

Der US-Kongress ist sich über das neue Anreizpaket immer noch nicht einig, da die Demokraten und Republikaner sich ca. zwei Wochen, bevor die aktuellen Anreizmassnahmen auslaufen, nicht über den Betrag und die anderen Details einig werden können.

In der Zwischenzeit steigt die Anzahl der Coronavirus-Fälle in den USA und weltweit leise weiter. Die globale Tageszahl hat gestern einen neuen Rekord erreicht. Gestern meldeten die USA zum ersten Mal seit Ende Mai über 1.100 Todesfälle.

Aber die Hoffnung auf neue Anreize, der Optimismus um Impfungen und die Berichtssaison unterstützten die Rallye. Am Mittwoch veröffentlichten 75 vom S&P 500 verfolgte Unternehmen ihre Ergebnisse und 77,3% von ihnen konnten die Prognosen übertreffen. Das liegt vor allem daran, dass die Erwartungen durch die Coronavirus-Panik niedrig waren. Im Jahresvergleich sind die Gewinne des S&P 500 insgesamt im zweiten Quartal um über 40% gefallen.

Die asiatischen Aktien können die positive Stimmung des US-Marktes nicht für sich nutzen, da die Spannungen zwischen China und den USA die Anlegerstimmung belastet haben. Die US-Regierung verlangte von China, ihr Konsulat in Houston zu schliessen, um das geistige Eigentum zu schützen. Die Trump-Regierung beschuldigte China dem Diebstahl von Forschungsergebnissen und der illegalen Spionage. Die grösste Wirtschaft Asiens missbilligte die US-Entscheidung und könnte in Erwägung ziehen, das US-Konsulat in Wuhan zu schliessen.

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Newsletters lag der chinesische Shanghai Composite 0,86% im Minus und machte einige Verluste von vorher wieder gut. Der ShenzenComponent ist um 1,31% gefallen.

Der südkoreanische Kospi fiel um 0,41%. Das Land fiel im zweiten Quartal in die Rezession und berichtete die grösste Kontraktion in über 20 Jahren. Das südkoreanische BIP fiel in den drei Monaten bis Juni im Vergleich zum Vorquartal um 3,3%, während die Ökonome einen Rückgang um 2,2% erwartet hatten. Exporte, die ca. 40% des BIPs ausmachen, fielen um 16,6%, was die schlechteste Performance seit 1963 ist.

Der Hongkonger Hang Seng konnte sich von seinen frühen Verlusten erholen und liegt nun 0,53% höher, auch wenn die Stadt am Mittwoch die höchste tägliche Zahl an Covid-Fällen berichtete.

Der australische ASX 200 legte 0,29% zu.

Die japanischen Märkte sind nun im Rahmen des Marine Day geschlossen, aber die Nikkei-Futures liegen im Minus.

Was die Einzelunternehmen angeht, so stieg Tesla im nachbörslichen Handel um 5%, da das Unternehmen für das 2. Quartal Gewinne und ein Einkommen berichtete, die die Erwartungen deutlich übertreffen konnten. Der Hersteller von Elektrofahrzeugen sagte, dass er kurz davorstehe, dass Ziel von 500.000 Lieferungen pro Jahr zu übertreffen, auch wenn die Pandemie für Störungen gesorgt hatte. Das Unternehmen gab einen Gewinn pro Aktie von 2,18 USD auf das Einkommen von 6,04 Mrd. USD bekannt. Man hatte einen negativen Gewinn pro Aktie auf ein Einkommen von 5 Mrd. USD hervorgesagt.

Pfizer stieg über 5%, nachdem die US-Regierung gemeldet hatte, dass sie rund 2 Mrd. USD für 100 Mio. an Coronavirus-Impfungen ihres Kandidaten ausgeben will.

Microsoft meldete Gewinne und Einkommen für das 4. Quartal über den Erwartungen, aber ein langsameres Einkommen im Cloud-Bereich verschlechterte die Stimmung der Anleger. Der Aktienkurs fiel nach Börsenschluss um ca. 3%.

Am Rohstoffmarkt aktualisierte Gold die Neunjahresspitze, da die steigenden Spannungen zwischen den USA und China die Anleger zu den sicheren Häfen bringen. Das Metall hat weiter Spielraum bis zur Rekordspitze und die Anleger werden diese wohl herausfordern. Die Konjunkturerholung verläuft viel langsamer als anfänglich erwartet und die Ängste vor einer zweiten Welle der Pandemie werden den Bedarf an verlässlichen sicheren Häfen weiter betonen. Die Gold-Futures sind 0,20% auf 1.869,35 gestiegen.

Die Ölpreise stiegen am Donnerstag, auch wenn die Rallye aufgrund des einmaligen Anstiegs der US-Ölreserven begrenzt ist. In der Zwischenzeit ist der Verbrauch von der Pandemie geschädigt. Die Energy Information Administration (EIA) meldete, dass die Rohölbestände für die zum 17. Juli endende Woche um 4,9 Mio. Barrel gestiegen sind, während die Analysten von einem Rückgang um 2,1 Mio. Barrels ausgegangen waren.

Bei den Devisen konnte der US-Dollar nicht von den steigenden Spannungen zwischen den USA und China profitieren. Der USD-Index ist um 0,15% auf 94,785 gefallen.

Der Euro nutzt weiter die positive Stimmung zu seinem Vorteil, nachdem die europäischen Spitzenpolitiker einen Recovery-Fonds verabschiedet haben, um die Auswirkungen der Pandemie zu lockern. Der EURUSD ist um 0,19% auf 1,1590 gefallen.

Zuletzt ist das Pfund Sterling gegenüber dem Greenback gestiegen, aber gegenüber dem Euro gefallen. Die britische Währung steht unter Druck, nachdem der Telegraph gestern berichtet hatte, dass die Regierung unter Premierminister Boris Johnson kurz davorsteht, die Verhandlungen mit der EU abzubrechen.



 
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