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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Risikoscheu: Öl, Energieaktien fallen. Technologietitel, sichere Häfen steigen.

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Risikoscheu: Öl, Energieaktien fallen. Technologietitel, sichere Häfen steigen.

Von Ipek Ozkardeskaya

Die Beziehung zwischen den USA und China dürfte sich verschlechtern, nachdem die USA gegen chinesische Spitzenpolitiker wegen des Missbrauchs der Menschenrechte in der Region Xinjiang Sanktionen verhängt hat. Die Nachrichten kommen gleichzeitig mit den politischen Spannungen im Zusammenhang mit dem neuen nationalen Sicherheitsgesetz Hongkongs. Die Welt nach Covid wird vielleicht nicht so schnell ein Handelsabkommen der Phase 2 zwischen den beiden Ländern sehen, da sogar das aktuelle Abkommen derzeit unsicher ist.

In der Zwischenzeit steigen die Coronavirus- und Todesfälle in den USA weiter an und bedrohen die wirtschaftliche Aktivität und die Erholung. Selbst wenn die Trump-Regierung keinen weiteren vollständigen Lockdown der Volkswirtschaft zulassen wird, so könnte das zunehmend vorsichtige Verhalten der Bevölkerung die Geschwindigkeit der Konjunkturerholung nach Covid dennoch stark beeinträchtigen. Diesbezüglich ist die Aussengastronomie Meldungen zufolge in New York im Vergleich zum Vorjahr um unglaubliche 95% zurückgegangen, und der öffentliche Transport ist nur halb voll.

Kommen wir zur Politik: der Druck auf Donald Trump steigt, da Meinungsumfragen zeigen, dass sein Rivale Joe Biden für die Wahl im November deutlichen Vorsprung hat. Bidens Vorsprung bei den Meinungsumfragen setzt auch den US-Dollar und die Aktienmärkte unter Druck, da ein Sieg der Demokraten im Allgemeinen als schlecht für die Aktienperformances gilt.

Die US-Aktien zeigten für Donnerstag eine negative Performance. Der Dow (-1,39%) und der S&P 500 (-0,56%) sind gefallen, aber der Nasdaq stieg um 0,53%, da die Anleger sich weiter auf Technologieaktien stürzten, da die Bedenken weiter zunahmen, dass die anhaltende Covid-Krise dafür sorgen wird, dass die Haushalte über einen längeren Zeitraum zu Hause bleiben müssen und die Nachfrage nach Online-Services konsolidiert. Die Energieaktien brachen um 4,86% ein, was die Auswirkung der Covid-Ängste auf die Anlagekurse bestätigt.

Die asiatischen Aktienmärkte schlossen sich den Verlusten aus den USA an und die europäischen Aktienmärkte dürften negativ in den Freitag starten. Der FTSE 100 könnte die niedrigeren Ölpreise zu spüren bekommen und zum Wochenschluss unter die Marke von 6000 Punkten rutschen.

Was die Daten angeht, so fielen die US-amerikanischen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA leicht besser aus als erwartet, lagen aber dennoch über der Schwelle von einer Million. Die Angst nimmt zu, dass die wöchentlichen Zahlen bald schlechter werden, da die Wiedereröffnung der Unternehmen in vielen Staaten holprig ausfällt und die Erholung langsam ist.

In der Zwischenzeit könnten die US-Herstellerpreise im Juni sich eventuell verbessert haben, aber die Werte um Null werden keinen Einfluss darauf haben, dass in nächster Zukunft von der Federal Reserve (Fed) weitere Anreizmassnahmen zu erwarten sind.

Nachfrage nach sicheren Häfen steigt. Die US-Staatsanleihen, der Yen und Schweizer Franken steigen, da die Anleger weiter auf Sicherheit setzen.

Gold ging auf 1795 USD pro Unze zurück, da die Anleger mit dem Ausstieg aus ihren risikoreichen Positionen auch ihre Long-Positionen im Gold liquidierten. Der gleichzeitige Abverkauf von Aktien und Gold in einem risikofreudigen Umfeld ist inzwischen üblich und schadet dem Wert des sicheren Hafen Goldes mittelfristig nicht. Somit bleibt der Gesamtausblick für das Gold weiter bullisch, auch wenn wir eine unerwünschte positive Intraday-Korrelation zu den Aktien sehen.

Der EURUSD brach ein, nachdem er am Donnerstag 1,1370 erreicht hatte. Der irische Finanzminister PaschalDonohoe wurde zum neuen Präsidenten der Eurogroup ernannt, wenn die Länder die Verhandlungen zu dem Steuerpaket in Höhe von 750 Mrd. Euro fortsetzen, mit dem sie die schlimmste Konjunkturrezession in Angriff nehmen wollen, der sich die Union seit dem 2. Weltkrieg ausgesetzt sieht. Die Verzögerung bei der Genehmigung des europäischen Rettungsfonds würde dem Anstieg des Euros schaden und das Risiko erhöhen, dass wir eine negative Überraschung erleben, die die Wachstumsaussichten der Eurozone schädigen und den Euro im Vergleich zu seinen wichtigen Pendants einbrechen lassen würde. Für den Moment sollten die 1,12 eine unmittelbare Unterstützung für die Einheitswährung gegenüber dem Greenback bieten. Die Schlüsselunterstützung für den mittelfristigen positiven Trend des EURUSD liegt bei 1,160, das wichtige 38,2% Fibonacci Retracement auf die Erholung von April bis Juni.

Cable hingegen kollidierte mit soliden Angeboten vor dem gleitenden 200-Tagesdurchschnitt (1,2685), da die mittelfristigen Sterling-Bullen den Weg blockierten und das Paar auf 1,2580 brachten.

Das Rohöl der Marke WTI fiel unter die 40 USD-Marke, da die Angst vor Covid den jüngsten Optimismus an den Aktienmärkten zunichtemachte. Aussichten auf eine langsamere Erholung der Ölnachfrage sowie ein hohes globales Angebot könnten eine tiefere Abwärtskorrektur auf den Bereich 37/35 USD pro Barrel auslösen.

US-Aktien durchwachsen. Sichere Häfen reagieren auf einen Rekordanstieg der Covid-Fälle in den USA

Von Strategy Desk

Die US-Aktienindizes schlugen am Donnerstag unterschiedliche Wege ein, die Nicht-Technologietitel ignorierten die Meldungen zu Anreizen, das die Anzahl der an einem Tag bestätigten COVID-19-Fälle mit über 60.000 am Mittwoch einen neuen Höchstwert erreichte. Die Zahl der Todesfälle pro Tag in Texas und Florida erreichte neue Rekordwerte. Somit weitet sich die Korrektur aus, nachdem die Aktienrallye am letzten Montag eine Pause eingelegt hatte. Daneben steht die Berichtssaison für das 2. Quartal an und die Anleger wissen, dass sie nichts Gutes mit sich bringen wird. Man geht davon aus, dass die meisten Aktien für ihre Einnahmen im Jahresvergleich zweistellige Verluste verbuchen werden.

Dennoch könnten die Anleger verlässliche Zuflucht in den Technologie-Giganten finden, da Apple, Amazon, Alphabet und Microsoft den NASDAQ am Donnerstag wie am Mittwoch auf neue Rekordwerte gebracht haben. Der Gesundheitssektor konnte sich ebenfalls gute Gewinne sichern.

Im ersten Teil der Handelssitzung wurden die Aktien durch positive Arbeitsmarktdaten unterstützt. Das US-Arbeitsministerium sagte, dass die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in der zum 4. Juli endenden Woche auf ein Viermonatstief gefallen sind. Das war für die Märkte eine Überraschung, auch wenn einige Ökonome davor warnen, nicht in diese Falle zu tappen, vor allem wenn der Bericht den Independence Day enthält. In der Regel schwanken die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung um wichtige Feiertage.

In Asien waren die Aktien am Freitag weitgehend gedrückt, da die Anleger sich Sorgen um erneute Lockdowns machen, da die USA einen neuen Rekord bei der täglichen Zahl neuer Coronavirusfälle verbucht haben. Eine Rückkehr zu strengen Massnahmen der sozialen Distanzierung würde der trostlosen Erholung schaden, die an einem Faden hängt und nur von der Hoffnung auf Anreize gehalten wird. Die Coronavirus-Ängste nehmen zu, da viele Städte, u. a. Peking und Melbourne, vor kurzem einen neuen Lockdown verkündet haben. Auch Hongkong führte am Donnerstag erneut strenge Vorschriften zur sozialen Distanzierung ein, da die Stadt neue Fälle zu verzeichnen hatte.

Chinas fast drei Wochen anhaltende Rallye ist nun zum Halt gekommen, da der Shanghai Composite um 0,84% gefallen ist. Der Hongkonger Hang Seng ist um 1,01% gefallen. Der japanische Nikkei 225 fiel um 0,36%, der südkoreanische KOSPI gab 0,66% ab. Der Bürgermeister von Seoul, Woo Soon Park, wurde tot aufgefunden, nachdem ihn seine Tochter am Donnerstag als vermisst gemeldet hatte. Die Polizei untersucht den Fall als Selbstmord, auch wenn bisher keine offizielle Todesursache bestätigt wurde.

Der australische ASX 200 fiel um 0,44%, während der MSCI Index für Aktien aus dem Asien-Pazifik-Raum ausserhalb Japans um 0,76% zurückging.

Was die Nachrichten zu den Einzelunternehmen angeht, so fielen die Boeing-Aktien um 3,3%, da die Federal Aviation Administration (FAA) eine Untersuchung einleitete, nachdem sich die Mitarbeiter über Nötigung beschwert haben, die ihre Unabhängigkeit bei der Prüfung der Jet-Designs auf Anfrage der Regierung bedroht.

Die Aktien des COVID-Impfstoff-Herstellers Moderna machten nach der Ankündigung, dass für das Produkt bis Ende Juli klinische Versuche der Phase 3 stattfinden sollen, erste Verluste wieder gut.

Am Devisenmarkt zeigte sich der US-Dollar in den letzten 24 Stunden bullisch, da die Anleger sich aufgrund des Rekordanstiegs der Coronavirusfälle in den USA risikoscheu zeigten. Auch andere sichere Häfen profitierten von der Situation. Der USD Index liegt um 5:30 UTC 0,20% höher. Der Greenback reagierte auch auf die Nachrichten, dass der US-amerikanische Oberste Gerichtshof den Strafverfolgungsbehörden grünes Licht gegeben hat, die Finanzbücher von Donald Trump einzusehen, was für seine mögliche Wiederwahl nicht Gutes verheisst.

Zuletzt fällt der Euro gegenüber dem US-Dollar, sieht aber gegenüber dem Sterling zuversichtlich aus. Der EURUSD liegt zum Verfassungszeitpunkt dieses Newsletters 0,10% im Minus. Reuters meldete gestern, dass die europäischen Finanzminister unterstützen, dass Bulgarien und Kroatien sich dem sogenannten ERM-2-Mechanismus anschliessen, was bedeuten würde, dass die Länder ihre nationalen Währungen in den nächsten drei Jahren gegen den Euro austauschen.


 
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