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Research Market strategy
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Daily Market Brief

Asien erfährt nach Apples Warnung Abverkauf Europäische, US-amerikanische Futures deuten einen negativen Start an. Pfund fällt unter 1,30 USD.

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Asien erfährt nach Apples Warnung Abverkauf Europäische, US-amerikanische Futures deuten einen negativen Start an. Pfund fällt unter 1,30 USD.

Von Ipek Ozkardeskaya

Die asiatischen Aktien büssten einen Teil des Anstiegs vom Montag wieder ein, nachdem Apple eine Warnung ausgegeben hatte, dass das Unternehmen seine Einkommensprognosen für dieses Quartal nicht erreichen wird, da aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs die Produktion gedämpft und die Nachfrage in China niedriger ist und wir auch global Angebotsstörungen sehen. Auch wenn die Partnerproduktionsstätten von Apple ihre Arbeit in der letzten Woche wieder aufgenommen haben, so konnte China seinen normalen Rhythmus noch nicht wiederherstellen, was noch einige Wochen, wenn nicht sogar Monate dauern könnte.

Die Risikobereitschaft bleibt angeschlagen und die Gewinne an den Aktienmärkten aufgrund der Nachrichten um das Coronavirus anfällig.

Die meisten asiatischen Aktien befanden sich am Dienstag auf Talfahrt. Der Shanghai Composite (+0,05%) machte frühe Verluste wieder gut, der Hang Sang (-1,36%) gab die Gewinne vom Montag wieder ab, da sich Ängste breit machten, dass eine effiziente Kombination aus steuerlichen und geldpolitischen Anreizen in China und anderswo nicht ausreichen werden, um die Schäden aus dem Coronavirus-Schock auf die Wirtschaft wieder gutzumachen.

Die US-Aktien-Futures fielen und deuteten einen negativen Start an, da der Handel nach dem Feiertag wieder aufgenommen wurde.

Gold stieg auf 1587 USD pro Unze, da der japanische Yen gegenüber dem US-Dollar aufgrund von einer erhöhten Nachfrage nach sicheren Häfen zulegte.

Das WTI-Rohöl fiel unter 2 USD pro Barrel, da erneut Sorgen aufkamen, dass die Auswirkungen des Coronavirus länger anhalten könnten, als viele Anleger glauben wollen. Die Anreizmassnahmen könnten die Konjunkturverlangsamung untergraben, sie jedoch eventuell nicht umkehren, um eine v-förmige Erholung der Ölpreise zu rechtfertigen. Die chinesische Nachfrage dürfte im Februar laut den jüngsten Umfragen um 3,4 Mio. Barrel pro Tag fallen und auf einen Durchschnitt von 1,5 Mio. Barrel im 1. Quartal. Die Erwartungen, dass die OPEC und ihre Verbündeten die Produktion weiter senken werden, um sich an den deutlichen Rückgang der chinesischen Nachfrage anzupassen, könnte zu etwas Rückversicherung führen, aber der Markt geht nicht davon aus, dass die OPEC-Produktion um mehr als 0,5 bis 1 Mio. bpd gesenkt wird. Das reicht nicht aus, um das zusätzliche Angebot aufgrund der niedrigeren chinesischen Nachfrage zu absorbieren. Daher erwarten wir, dass der Verkaufsdruck auf die Ölmärkte anhält.

Der Euro weitete an den Währungsmärkten seine Schwäche gegenüber dem US-Dollar auf 1,0822 aus. Heute sollten die ZEW-Umfragen eine schlechter werdende Wirtschaftsstimmung in Deutschland und der Eurozone im Februar aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs zu bestätigen. Schwache Daten sollten die Erwartungen aufrecht erhalten können, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen über einen längeren Zeitraum weiter auf niedrigem Niveau oder darunter halten und den Verkaufsdruck auf die Einheitswährung erhöhen wird, so dass wir einen stärkeren Abverkauf in Richtung der 1,08-Marke gegenüber dem Greenback sehen.

Der DAX handelte kurzfristig am Montag auf einem Rekordhoch, angekurbelt durch einen günstigeren Euro und die Erwartungen, dass wir in China mehr Anreize sehen werden, um die Nachfrage zu fördern, aber das positive Momentum blieb verhalten. Die DAX-Futures (-0,84%) deuten am Dienstag einen langsamen Start in Frankfurt an.

Jenseits des Kanals ist das Pfund vor den Beschäftigungsdaten des Vereinigten Königreichs für Dezember unter die 1,30-Marke gegenüber dem US-Dollar gefallen. Die heutige Veröffentlichung sollte eine weitere Verlangsamung der Durchschnittseinnahmen auf 3,1% in den drei Monaten bis Dezember von 3,2% von vor einem Monat bestätigen – was bereits der niedrigste Wert in mehr als einem Jahr war. Aber die Erwartung, dass die Daten sich nach der vorgezogenen Wahl verbessern sollten, könnten einen datenabhängigen Abverkauf abschwächen. Die Händler könnten versucht sein, das Sterling vor den Inflationsdaten am Mittwoch unter 1,30 zu kaufen, was einen dezenten Anstieg auf 1,7% im Januar von 1,3% vor einem Monat bestätigen sollte.

Die FTSE-Futures (-0,87%) zeigen, dass der britische Blue-Chip-Index bei Marktöffnung unter die Marke bei 7400p fallen könnte, da die Energieaktien unter dem Druck der niedrigeren Ölpreise bleiben könnten und HSBC den Index ebenfalls belasten könnte.

Die HSBC-Bestände fielen in Hongkong um 2,27%, nachdem man eine weitere Runde mit massiven Umstrukturierungen angekündigt hatte, die den Anlegern auf den ersten Blick anscheinend nicht geschadet hat. Im Rahmen der endlosen Umstrukturierungsbemühungen wird die Bank ihre europäischen und US-amerikanischen Investment-Banking-Geschäfte senken, das Privatkundengeschäft um wesentliche 30% mindern und versuchen, ein Kostensenkungsprogramm in Höhe von 4,5 Mio. USD zu implementieren, um sich den Hongkonger Protesten und dem Coronavirus-Schock zu stellen. Sie wird stattdessen ihre Investment-Banking-Einheiten in Asien, die 90% der Gewinne der Bank stellen, sowie den Nahen Osten stärken.

 
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