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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Durchwachsener Appetit. Öl steigt, auch wenn IEA niedrigere Nachfrage erwartet. Pfund steigt nach Kabinettsumbildung durch Boris Johnson jenseits 1,30 USD.

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Durchwachsener Appetit. Öl steigt, auch wenn IEA niedrigere Nachfrage erwartet. Pfund steigt nach Kabinettsumbildung durch Boris Johnson jenseits 1,30 USD.

Von Ipek Ozkardeskaya

Die US-Aktien bewegten sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung, aber die drei wichtigen Indizes schlossen am Donnerstag niedriger. Zu Bedenken, dass die Coronavirus-Fälle zugenommen haben könnten, kam die Ankündigung der Fed in New York, dass sie die Repo-Geschäfte weiter senken will.

Die asiatischen Aktien zeigten sich durchwachsen. Der Nikkei (-0,59%) und Topix (-0,60%) fielen mit dem ersten Todesfall durch das Coronavirus in Japan und aufgrund des unerwarteten Rückgangs der tertiären Aktivität um 0,2% im Monatsvergleich gegenüber einem von den Analysten erwarteten Anstieg von 0,1% und einem Anstieg von 1,4% vor einem Monat.

Der ASX 200 (+0,38%), Shanghai Composite (+0,38%) und Hang Seng (+0,39%) legten zu, da die Anleger sich entspannt haben, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davor gewarnt hatte, dass der Anstieg der Fälle, der auf eine Änderung der Diagnosemethode zurückzuführen war, nicht unbedingt bedeuten würde, dass sich die Situation plötzlich verschlechtert hat.

Die Alibaba-Aktien fielen in Hongkong um 0,55%, da der chinesische eCommerce-Gigant meldete, dass der Coronavirus-Ausbruch die Verbraucher und Händler wesentlich beeinträchtigen wird. In der Tat werden sich die plötzliche und wesentliche Konjunkturverlangsamung, Städte in Quarantäne und der eingeschränkte Verkehr sicherlich auf die Zahlen des ersten Quartals auswirken, aber wir denken, dass die negativen Auswirkungen auf den Online-Einzelhandel geringer sein werden, als viele fürchten, da die Tatsache, dass die Menschen länger zu Hause waren, eventuell den Online-Verkauf in China etwas angekurbelt hat. Das Unternehmen meldete auf jeden Fall einen Anstieg der Gewinne für das vierte Quartal von 58%, da der Umsatz für einen Tag am 11. November ein Rekordhoch von 38,3 Mrd. USD erreichte.

Die Stimmung zum Öl war durchwachsen, aber das WTI-Rohöl setzte seine Erholung fort und stabilisierte sich in Asien über der Schwelle von 51,50 USD. Die IEA meldete, dass der Coronavirus-Ausbruch zu einem Rückgang der Nachfrage in diesem Quartal von 435.000 Bpd führen könnte, gegenüber der Erwartung, dass sie um 800.000 Barrel steigen würde. Die nachlassende Nachfrage, der bestehende Angebotsüberschuss, das Zögern der OPEC, auf den Schock zu reagieren und die Tendenz bei den spekulativen Netto-Positionen im Öl zu Long-Positionen werden vielleicht alle zusammen zu einem deutlichen Rückgang unter 50 USD führen.

Gold konsolidierte in dem Bereich von 1570 USD bis 1580 USD, da die Anleger lieber ihren Fuss auf dem Edelmetall hielten, um gegen das Risiko abgesichert zu bleiben, dass wir aufgrund des Coronavirus einen Abverkauf am Markt sehen könnten.

Der US-Dollar-Index stieg auf 99,15, da die Inflation in den USA im Januar schneller auf 2,5% angestiegen ist als erwartet, gegenüber von den Analysten erwarteten 2,4% und der Zahl von 2,3% vor einem Monat. Der Anstieg wurde weitgehend unterstützt von einem Anstieg der Benzinpreise um 13% und sollte sich somit in den kommenden Wochen wieder nach unten anpassen, bevor er sich in Form von Erwartungen an eine restriktive Fed zeigen wird.

Der Euro brach gegenüber dem US-Dollar auf 1,0838 ein. Trend- und Momentumsindikatoren bleiben angenehm negativ, aber der relative Stärkeindex (bei 21,75%) warnt davor, dass die Einheitswährung eventuell zu schnell und in zu kurzer Zeit verkauft wurde und dass es bald Zeit für eine Aufwärtskorrektur sein könnte. Unterstützung zeigt sich vor der 1,08-Marke.

Das britische Pfund stand am Donnerstag durch den unerwarteten Rücktritt des Finanzministers Sajid Javid - der bei weitem der Finanzminister im Vereinigten Königreich mit der kürzesten Amtszeit ist - etwas unter Druck, erholte sich dann jedoch wieder jenseits der 1,30-Schwelle, da sich Nachrichten breit machten, dass Rishi Sunak, der an der Schaffung des März-Budgets beteiligt war, zu seinem Nachfolger ernannt wurde. Das ist nicht der erste Rückgang des Sterlings aufgrund von politischen Spielereien und wird wohl auch nicht der letzte sein, da uns die kritische Phase der Brexit-Verhandlungen bevorsteht. Auch wenn das Cable etwas Stärke finden könnte, seine Erholung über 1,30 auszuweiten, wird es sicherlich schwierig werden, dass es sich nachhaltig über diesem Wert halten kann.

Der FTSE 100 fiel am Donnerstag unter die 7500p-Marke und wird vor Wochenschluss sicherlich unter diesem Wert konsolidieren, auch wenn der Blue-Chip-Index leicht positiv in die Sitzung vom Freitag starten dürfte.

Von Ipek Ozkardeskaya
 
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