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Research Market strategy
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Daily Market Brief

US-Aktien dank kartellrechtlicher Untersuchung zu grossen Technologiefirmen mit Rekord. Asien durchwachsen. Euro, Pfund erholen sich von mehrmonatigen Hochs.

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US-Aktien dank kartellrechtlicher Untersuchung zu grossen Technologiefirmen mit Rekord. Asien durchwachsen. Euro, Pfund erholen sich von mehrmonatigen Hochs.

Von Ipek Ozkardeskaya

Die US-Aktien verbuchten am Dienstag einen neuen Rekord, nachdem der Fed-Chef gemeldet hatte, dass er den Ausbruch des Coronavirus genau überwachen würde, der zu Störungen in China führen könnte, die sich auf die restlichen Wirtschaften weltweit auswirken könnten. Aber die Fed wird weiter abwarten, solange die Informationen zur Wirtschaft im Allgemeinen konsistent mit den Prognosen bleiben.

Trotz frühen Gewinnen schlossen die drei wichtigen US-Indizes aufgrund von Nachrichten, dass die FTC eine neue Untersuchung gegen die grossen Technologieunternehmen eingeleitet hat, um zu untersuchen, ob sie kleine Technologieunternehmen erworben haben, um dem Wettbewerb zu schaden, nahezu unverändert.

Die meisten Sektoren stiegen in New York an. Die höchsten Gewinne verbuchten die Immobilien- (+1,22%) und Energieaktien (+1,04%), während die Technologieaktien hinterherhinkten (-0,34%). Was die kartellrechtliche Untersuchung angeht, so wird den grossen US-Technologieunternehmen vorgeworfen, dass sie über viele Jahre hinweg den Wettbewerb manipuliert haben sollen, aber diese Anschuldigungen hatten auf die Anlegernachfrage nur wenig Auswirkungen.

Aktien in Asien durchwachsen. Die japanischen, chinesischen und koreanischen Aktien lagen weitgehend höher, während in Südostasien die Verkäufe dominierten. Die Aktien in Neuseeland erreichten einen Rekordwert, da die neuseeländische Zentralbank (RBNZ) ihren offiziellen Leitzins unverändert auf dem historischen Tief von 1,00% hielt.

Das WTI-Rohöl ging auf 49,5 USD pro Barrel zurück, erholte sich dann auf über 50 USD, da die Anleger, die die Unterstützung der OPEC verloren hatten, Hoffnung durch den akkommodierenden Ansatz der Fed im Zusammenhang mit dem Coronavirus- Ausbruch und seinen negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum schöpften. Aber das WTI ist bereit, sich dauerhaft unter 50 USD einzupendeln, da der Schock auf der Nachfrageseite das globale Ölüberangebot wohl erhöhen und die Ölpreise weiter belasten wird.

Der Euro fiel gegenüber dem US-Dollar am Dienstag auf ein Viermonatstief, nachdem die Daten zum Anlegervertrauen die Erwartungen nicht erfüllen konnten, als dieses Vertrauen am nötigsten war. Bei ihrer Rede gestern rief die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, zu höheren Regierungsausgaben auf, so wie das bereits ihr Vorgänger Mario Draghi vorher mehrmals getan hatte, allerdings vergeblich. Wenn die EZB die Unterstützung der Regierung sucht, dann liegt das daran, dass die europäischen Unternehmen lieber ihre Barmittel in den Markt investieren, auch wenn die Renditen sehr niedrig sind, statt zu negativen Zinsen Kredite aufzunehmen. Diesen Trend könnte man bei den Produktionsdaten einfach verfolgen. Später heute Morgen sollten die Industrieproduktionsdaten in der Eurozone eine Kontraktion im Dezember in Höhe von 1,8% im Monatsvergleich bestätigen, gegenüber 0,2% vor einem Monat, nachdem die Produktion in Deutschland erneut unerwartet eingebrochen ist. Schwache Zahlen sind eine Warnung, dass die Verbesserung vor einem Monat eventuell nur vorübergehend war. Die Sorgen, dass die Verlangsamung in Deutschland wahrscheinlich noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat, bedeutet, dass die EZB eventuell versucht sein könnte, die Zinsen in der Zukunft zu senken, auch wenn wir, so wie wir oben erwähnt haben, nicht sicher sind, dass höhere Zinssenkungen das Problem Europas der niedrigen Investitionen lösen könnte. Auch wenn unser Grundszenario ist, dass die EZB die Zinsen bis zur Normalisierung nicht ändern wird, erhöht jede schwache Zahl die Wahrscheinlichkeit, dass sich das ändern könnte, und belastet die Einheitswährung durch die Erhöhung der Short-Positionen.

Jenseits des Kanals zeigten die Wachstumsdaten für das vierte Quartal, dass das Vereinigte Königreich eine Wirtschaftskontraktion nur knapp vermeiden konnte, da die Produktion im Dezember schwach war. Die Verbraucherausgaben stiegen so niedrig wie seit 2015 nicht mehr. In der nächsten Woche stehen die Inflationsdaten an, die sich im Januar erholt haben dürften, aber auch das würde nicht ausreichen, um die Stimmung zum Sterling zu verbessern, das in den nächsten Wochen wieder Werte um 1,28 erreichen dürfte. Die Risk Reversals für sowohl kurz- als auch langfristige Fälligkeiten sagen uns, dass die Anleger die Absicherungen für ein schwächeres Pfund Sterling gegenüber dem US-Dollar erhöhen, da die zunehmenden Bedenken im Zusammenhang mit der zweiten Phase der Brexit-Verhandlungen und die Erwartungen, dass die Bank of England (BoE) die Zinsen um 25 Basispunkte senken wird, die Währung in der ersten Jahreshälfte weiter belasten.

Die FTSE- Futures (+0,17%) deuten einen leicht positiven Start in London an. Eine leichte Erholung beim Öl und ein günstigeres Pfund Sterling könnten den britischen Blue-Chip-Index leicht unterstützen, reichen aber eventuell nicht aus, um ihn über 7500 Punkte zu halten.

 
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