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Research Market strategy
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Daily Market Brief

US-Aktien heben Stimmung an. Britisches BIP und Powells Rede auf der Tagesordnung.

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US-Aktien heben Stimmung an. Britisches BIP und Powells Rede auf der Tagesordnung.

Von Ipek Ozkardeskaya

Die US-Aktien flirteten mit neuen Rekordhochs, da die Gewinne im vierten Quartal besser als erwartet ausgefallen sind und die Federal Reserve erneut versicherte, dass sie sich absichern möchte, sei im Zusammenhang mit dem Handelskrieg oder Coronavirus.

Mehr als ein Drittel der Unternehmen im S&P 500 gab bisher seine Gewinne bekannt, und sie waren im Durchschnitt eine positive Überraschung von 5,60%: Die Technologieaktien übertrafen die Erwartungen um beeindruckende 10%, was hoch genug war, um die Marktpreise nach oben zu treiben. Der Nasdaq legte am Montag 1,13% zu, der S&P 500 und der Dow zogen jeweils um 0,73% bzw. 0,60% an.

Die asiatischen Aktien konnten die Gewinne vom Montag wiedergutmachen, auch wenn die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus 1000 übertraf. Der Hang Seng legte 1,36% zu, da die Aktien in Shanghai (+0,39%) und Sydney (+0,61%) zulegten. Japan war aufgrund eines Feiertags geschlossen.

Das WTI-Rohöl hielt sich aufgrund der besseren Risikostimmung über 50 USD pro Barrel, auch wenn der leichteste Anstieg der Risikoaversion den Preis eines Barrels deutlich unter diesen Wert bringen würde.

Die FTSE- (+0,56%) und DAX-Futures (+0,78%) deuten an, dass die Aktien in Europa bei Eröffnung ebenfalls auf Gewinne vorbereitet sind.

Gold ging auf 1566 USD zurück, aber der Rückzug sollte um die Schwelle bei 1550 USD begrenzt sein, da die risikoscheuen Wellen aufgrund des Coronavirus kommen und gehen. Die Anleger sind wahrscheinlich nicht bereit, ihre Kern-Long-Positionen im Gold aufzulösen, um ihre Absicherung gegen das Risiko einer plötzlichen Flucht in sichere Anlagen solide zu halten.

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen liegt leicht unter 1,57%; da Fed-Chef Jerome Powelll sich auf seine zweitägige Aussage vor dem Kongress vorbereitet. Powell wird wohl über die erhöhten Risiken für die Wirtschaft aufgrund des Coronavirus-Ausbruchs sprechen, aber wird dies wohl nicht zum Mittelpunkt seiner Geldpolitik machen. Wir gehen davon aus, dass Jay Powell erneut wiederholen wird, dass er in den nächsten Monaten plant, abzuwarten. Mit starken Stellendaten und sehr hohen Aktienkursen steht er nicht unter Druck, das Gewinnerteam auszutauschen.

Die Anleger werden heute auch auf die Reden von Christine Lagarde von der Europäischen Zentralbank (EZB) und Mark Carney von der Bank of England (BoE) hören.

Der Euro weitete seine Schwäche gegenüber dem US-Dollar auf 1,0906 aus. Das Paar könnte im Rahmen des derzeitigen negativen Trends um 1,0900/1,0880 konsolidieren, aber die Verkäufer brauchen eventuell eine bessere Überzeugung, um die Einheitswährung gegenüber dem Greenback auf den niedrigen Bereich von 1,08/1,03 von 2016/2017 zu bringen.

Das Cable handelt in einem engen Handelsbereich um 1,29, bevor in Grossbritannien heute Morgen eine Reihe wichtiger Daten veröffentlicht wird. Die heutigen Daten könnten für das vierte Quartal ein schwaches Wachstum bestätigen sowie eine stagnierende Produktion der Bereiche Industrie und verarbeitendes Gewerbe im Dezember. Die Tatsache, dass die Unternehmensumfragen im Januar eine Erholung der Aktivitäten nach Boris Johnsons Sieg andeuteten, könnte die Auswirkungen der schwachen Produktions- und Wachstumsdaten dämpfen. Aber der Optimismus in Umfragen verschwindet nun, da die Anleger realisieren, dass die zweite, und entscheidende Phase der Brexit-Verhandlungen wohl die Unternehmen weiter belasten wird. In der Tat hat es das Vereinigte Königreich nicht unbedingt vor einem Ausstieg aus der EU ohne Deal gerettet, dass man einen unmittelbaren No-Deal-Brexit hat verhindern können. Die Chance, dass wir am Ende trotzdem einen No-Deal-Brexit sehen liegen bei 20% und dieses Risiko wird vom Markt bei den aktuellen Preisen klar unterbewertet. Somit bliebt das Risiko einer dezenten Erholung des Sterlings weiter bestehen und die positive Tendenz der spekulativen Netto-Positionen bietet in den nächsten paar Monaten gegenüber dem US-Dollar Spielraum für einen deutlichen Abverkauf in Richtung der Marke bei 1,25.

 
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