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Daily Market Brief

Öl unter Druck, da Russland sich weigert, die Produktion zu senken. NFP im Blickpunkt

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Öl unter Druck, da Russland sich weigert, die Produktion zu senken. NFP im Blickpunkt

Von Ipek Ozkardeskaya

Die US-Aktien verbuchten am Donnerstag schwache Gewinne, während die Aktien in Asien aufgrund neuer Ängste fielen, dass sich das Coronavirus ausbreitet, da sich Meldungen um den Tod eines chinesischen Arztes in Wuhan breit machten und die Einwohner gebeten wurden, ihre Temperatur täglich zu melden. Mehr Unternehmen, wie zum Beispiel Tesla, haben sich entschieden, ihre Geschäfte in China vorübergehend zu schliessen. Auch wenn die Pause zum chinesischen Neujahr nächste Woche offiziell enden wird, so ist unsicher, ob das Leben bereits nächste Woche wieder normal ablaufen wird. Sollte sich die Krise ausweiten, könnten einige Unternehmen in Erwägung ziehen, ihre Produktionswerke vorübergehend aus China auszulagern. Diesbezüglich warnte Fiat Chrysler davor, dass ein Umzug nach Europa möglich sei, um eine Knappheit der in China hergestellten Teile zu verhindern. Massnahmen wie diese werden wahrscheinlich Auswirkungen auf die Preise weltweit haben und die Gewinne der Unternehmen belasten. Das verkaufen die Anleger heute, auch wenn der Abverkauf im Vergleich zu der Panik, die wir in den letzten beiden Wochen gesehen haben, verhalten ausfällt. Peking versuchte, die Anleger zu versichern, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus vorübergehend sein werden. Die Kommentare gaben jedoch keinen Hinweis zur Grössenordnung.

Was die Daten angeht, so ging der chinesische Handelsüberschuss von 46,79 Mrd. USD auf 39,16 Mrd. USD zurück. Die Exporte stiegen um 9,1%, die Importe fielen um 1,5%. Die chinesischen Devisenreserven fielen mehr als erwartet auf 3,088 Bio. USD.

Der Nikkei fiel um 0,19%, der Shanghai Composite machte seine frühen Verluste wieder gut, der Kospi und ASX 200 fielen um 0,72% bzw. 0,38%.

Das WTI-Rohöl wird wahrscheinlich unter starkem Verkaufsdruck bleiben, da Russland die Reaktion der OPEC auf das Coronavirus blockiert hat, und sagte, dass es mehr Zeit brauche, um die Auswirkungen des Virus auf den Markt zu beurteilen. Sollte die OPEC die Produktion nicht an den geschätzten Rückgang der chinesischen Nachfrage um 20% anpassen, wird es wenig Möglichkeiten geben, die Preise über 50 USD pro Barrel zu unterstützen.

Die FTSE- (-0,22%) und DAX-Futures (-0,08%) deuten für Freitag einen düsteren Start an.

Der US-Dollar weitete seinen Ausstieg gegenüber dem Euro und dem Pfund aus. Das Cable fiel auf 1,2920, da die Bedenken zunahmen, dass die Brexit-Verhandlungen hart werden würden.

Der Euro fiel gegenüber dem US-Dollar weiter, da die deutsche Produktion im Monat Dezember um 3,5% nachliess, während die Analysten von einem Rückgang von 0,2% ausgegangen waren und wir vor einem Monat noch eine Expansion von 1,2% sahen. Die deutschen Exporte stiegen im selben Monat um 0,1%, weniger als die von Analysten erwarteten 0,5%. Daher dienen die schwachen deutschen Daten als Warnung, dass die Verlangsamung der deutschen Wirtschaft noch nicht ihre Talsohle erreicht hat.

Der US-amerikanische NFP-Bericht ist das Highlight auf dem heutigen Wirtschaftskalender. Am Mittwoch überraschte der ADP-Bericht mit einer soliden Zahl von 291.000 gegenüber von den Analysten erwarteten 157.000 und einer Zahl aus dem Vormonat von 199.000 deutlich. Die heutigen Daten könnten zeigen, dass die US-Wirtschaft im Januar 160.000 neue Stellen ausserhalb der Landwirtschaft geschaffen hat, mehr als die 145.000 aus dem Vormonat, aber weniger als der letzte Zwölfmonatsdurchschnitt von 170.000.

Auch wenn eine solide ADP-Zahl nicht unbedingt eine starke NFP-Zahl vorhersagt, so hat der ADP-Bericht vor der monatlichen NFP-Veröffentlichung dennoch einen bestimmten Einfluss auf die Stimmung, und die Stimmung ist diesen Monat positiv.

Aber das allgemeinere Bild sagt etwas anderes aus. Die US-Unternehmen haben diesen Monat den höchsten Stellenrückgang seit Februar des letzten Jahres verzeichnet. Die stärksten Kürzungen sahen wir bei den Technologieunternehmen, gefolgt von den Einzelhändlern und Herstellern von Industriegütern. Insolvenzen und finanzielle Schwierigkeiten aufgrund der harten Wirtschaftsbedingungen kosteten der US-Wirtschaft jeden Monat im letzten Jahr 50.000 Stellen.

Ob sich die Bedingungen mit dem Waffenstillstand zwischen den USA und China verbessern werden, bleibt abzuwarten. Die Unternehmen werden sicherlich die langsamer werdenden Aktivitäten in China aufgrund des Coronavirus spüren. Und China könnte Schwierigkeiten bekommen, die Forderungen der USA im Rahmen des Abkommens der Phase 1 zu erfüllen, da das Coronavirus die Wirtschaft belastet. Daher könnte das Abkommen mit den besten Absichten nicht nach Plan verlaufen, auch wenn der US-amerikanische Finanzminister zuversichtlich klingt, dass China die Erwartungen erfüllen wird.

Kommen wir zurück zu den Stellendaten: positive NFP-Zahlen heute könnten die tatsächliche Rallye des US-Dollars und der US-Renditen verstärken, während eine schwache Zahl eine Korrektur des US-Dollars vor Ende der Woche andeuten könnte. Die 98-Marke dürfte den US-Dollar-Index unterstützen, es sei denn, wir sehen eine überraschend niedrige Zahl unter 100.000.

 
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