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Daily Market Brief

Trump für nicht schuldig befunden, Aktien, Öl und US-Dollar erholen sich

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Trump für nicht schuldig befunden, Aktien, Öl und US-Dollar erholen sich

Von Ipek Ozkardeskaya

Der US-Senat hat entschieden, US-Präsident Trump von der Anklage, seine Macht zu missbrauchen und den Kongress zu behindern, freizusprechen. Somit ist das Amtsenthebungsverfahren von Donald Trump ohne Überraschungen zu Ende gegangen. Jetzt kann er sich vollständig auf seine neue Wahlkampagne konzentrieren und er hat wahrscheinlich eine gute Chance, ein zweites Mal gewählt zu werden. Die Erwartung, dass Trump als Sieger aus den Wahlen hervorgeht, sollte den US-Aktien weiter Auftrieb verleihen.

Zudem meldete China, dass es US-Zölle im Wert von 75 Mrd. USD aufheben will. Somit ist also die Aktienrallye im vollen Gange. Der S&P 500 (+1,13%) und der Dow (+1,68%) handelten auf einem neuen Allzeithoch, da der Nasdaq (+0,43%) Gewinne in der Nähe von Rekordwerten konsolidierte.

Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen ging sprunghaft auf 1,6761%, da das Kapital in die Aktienmärkte strömte, um das Ende von Trumps Gerichtsverfahren zu feiern.

Das Spot-Gold stabilisierte sich bei 1552/2558 USD pro Unze.

Die Aktien in Asien schlossen sich dem Bullenlauf ebenfalls an. Der Nikkei stieg um 2,86%, der Hang Seng und der Shanghai Composite legten 2,60% bzw. 1,08% zu. Der ASX 200 legte 1,05% zu, auch wenn der Einzelhandelsumsatz in Australien im Dezember um 0,5% im Monatsvergleich zurückging, im Vergleich zu einem von den Analysten erwarteten Rückgang von 0,2% und 1,0% vor einem Monat.

In den USA waren die Daten jedoch vielversprechend. Der ADP-Bericht lag am Mittwoch deutlich über den Erwartungen der Analysten. Die US-Wirtschaft schaffte im Januar 291.000 private Stellen, die Analysten waren von 157.000 ausgegangen und im Vormonat lag die Zahl bei 199.000. Der unerwartete Anstieg der US-Beschäftigungszahlen liess die Hoffnungen wiederaufleben, dass die NFP am Freitag auch eine positive Überraschung bringen könnten, auch wenn ein guter ADP-Stellenbericht nicht unbedingt eine solide NFP-Zahl bedeuten muss.

Der starke ADP-Bericht war vor allem für den starken Rückgang des Euros und Pfunds gegenüber dem US-Dollar am Donnerstag verantwortlich. Der Euro fiel gegenüber dem Greenback unter die 1,10-Marke, da das Cable unter 1,30 fiel und konsolidierte.

Das WTI-Rohöl erholte sich um 2,50% auf 52,52 USD pro Barrel, da die erneute Aktienrallye alle Sorgen um das Coronavirus zumindest für eine Weile abstreifte. In der Zwischenzeit haben die OPEC-Experten ihr Treffen auf einen dritten Tag verlängern, um die Auswirkungen des Coronavirus auf die Ölnachfrage zu bewerten und zu entscheiden, ob ein vor dem geplanten Treffen im März ein Ministertreffen nötig ist, um die Produktion einzuschränken. Die OPEC+ dürften nun die Produktion um bis zu einer Million Barrel pro Tag senken, um die Preisstabilität zu wahren, wenn man mit einem Rückgang der chinesischen Ölnachfrage um 20% konfrontiert ist.

Die FTSE- (+0,65%) und DAX-Futures (+0,78%) deuten einen positiven Start in Europa an. Der FTSE 100 bereitet sich mit der Hilfe der höheren Ölpreise und einem günstigeren Pfund auf eine Eröffnung über der 7500-Schwelle vor.

Was die Daten angeht, wird in Europa wenig passieren. Interessant sein werden der Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB), die Wirtschaftsprognosen und Christine Lagardes Rede am zweiten Tag. Lagarde hatte gestern gesagt, dass die Prognosen und Anleihekäufe ein effizienter automatischer Stabilisator seien. Sie wird wohl mit einer aggressiven Prognose und einer ultra-lockeren Geldpolitik in die Fussstapfen ihres Vorgängers Mario Draghi treten - ein Hinweis darauf, dass der Euro unter angemessenem Abwärtsdruck bleiben und seine Schwäche unter die 1,10-Marke ausweiten könnte.

Im Vereinigten Königreich zeigte der PMI für das Dienstleistungsgewerbe, dass die Aktivität in Grossbritannien so schnell wie seit Oktober 2018 nicht gewachsen ist. Aber das Pfund blieb im Schatten den US-Dollars und vielleicht der zunehmenden Sorge, dass die harten bilateralen Verhandlungen mit der EU einen Teil des Optimismus wieder auslöschen könnten, den wir in den Unternehmensumfragen gesehen hatten. Die Zahl für Januar könnte in der Tat eine Ausnahme in einer Datenreihe sein, die seit mehr als einem Jahr in der Nähe oder leicht unter der 50er-Marke geblieben ist.

Von Ipek Ozkardeskaya
 
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