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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Hoffnungsschimmer aus Deutschland, USD schwach

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Hoffnungsschimmer aus Deutschland

Von Peter Rosenstreich

Alle Augen der Welt sind auf Deutschland gerichtet. Der Motor des europäischen Wirtschaftswachstums ist beschädigt, nachdem die seit zwei Jahren anhaltenden Handelsspannungen nun die globale Wirtschaftstätigkeit belasten. Das globale Handelsvolumen ist im August um 1,2% im Jahresvergleich eingebrochen und somit den dritten Monat in Folge gefallen. Der globale PMI für das verarbeitende Gewerbe bleibt unter der Schwelle bei 50. Deutschland gilt als Indikator für den globalen Handelskrieg und gibt den Märkten einen Einblick in die echten Auswirkungen des Protektionismus. Die jüngsten Daten lassen vermuten, dass das Schlimmste vorbei sein dürfte (ausser es kommt zu einer Eskalation der Handelsspannungen). Die Industrieproduktion in Deutschland ist im September um -0,6% im Monatsvergleich gefallen, stärker als die vom Konsens erwarteten -0,4%. Die jährliche Zahl fiel von einer nach oben revidierten Zahl von -3,9% im August auf -4,3%. In den Daten war der Nettohandel der wahrscheinliche Verursacher, der die deutsche Wirtschaft im 2. Quartal und 3. Quartal in die Rezession geführt hat. Die Produktion im Bereich Energie und Konstruktion erholte sich und auch die Energieleistung zeigte Besserung. Die Fabrikaufträge stiegen im September hingegen um 1,3% im Monatsvergleich und somit über den Konsens von einem Anstieg von 0,1%. Das lag vor allem an dem Anstieg der Neuaufträge für Kapitalgüter um 3,1% im Monatsvergleich. Das Wachstum der deutschen Fabrikaufträge hat sich nun,wenn auch auf einem schwachen Wert, stabilisiert, was vermuten lässt, dass das Leistungswachstum zu Beginn des 4. Quartals schwach sein wird. Dieser kleine Lichtblick könnte die Talsohle für Deutschland anzeigen. Insgesamt sind die Trends der Stimmung des verarbeitenden Gewerbes und der Industrieproduktion nicht vielversprechend, aber ein kleiner Anstieg der führenden Unternehmen könnte eine Umkehr der Prognosen signalisieren. Es ist für den EURUSD noch zu früh, eine deutliche Erholung zu zeigen, da der Markt die wichtige Unterstützung bei 1,1060 im Auge hat.

Schlagzeilen zum Handelskrieg beeindrucken nicht mehr

Von Vincent Mivelaz

Die Massnahme scheint überraschend, aber es scheint so, als würden die jüngsten Gerüchte bestätigen, dass ein vorläufiges Abkommen zwischen China und Amerika nicht vor Dezember unterzeichnet werden wird, was für den Greenback nicht positiv ist und dazu führt, dass der Yuan weiter seinen Vorsprung hält, da sich die Marktteilnehmer entscheiden, die Gewinne für ihre Long-Positionen im USD mitzunehmen. Aber die Frage der anstehenden Zölle auf Importe aus China im Wert von 156 Mrd. USD, die am 15. Dezember 2019 fällig werden, besteht weiter, da die chinesischen Verhandlungsführer darum bitten, bestehende Zölle zu senken, was teilweise unterstützt werden dürfte. In der gleichen Art sollte die Einführung eines Gesetzes der US-Gesetzgeber, das aus Sicherheitsgründen ein Anlageverbot für einen gesetzlichen Rentenfonds in Aktien des chinesischen Festlandes vorsieht, die Situation nicht verbessern. Trotz der Veröffentlichung enttäuschender Produktivitätsdaten und wenn man berücksichtigt, dass die Fed bis zum nächsten Jahr nicht eingreifen dürfte, wird die Stärke des Greenback anhalten.

Konstruktive Handelsgespräche zwischen den USA und China und eine Pause bei den Zollstörungen unterstützen weiter stärkere ausländische Anlagen in chinesische Wertpapiere, was die ausländischen Bestände chinesischer Wertpapiere im September zeigten, die den vierten Monat in Folge auf ein historisches Hoch von 1,77 Bio. CNY (253 Mrd. USD) anstiegen. Letzteres wird auch durch das starke Signal der chinesischen Volksbank unterstützt, dass sie bereit ist, weitere geldpolitische Lockerungsmassnahmen einzuführen, um das Wachstum zu fördern. Zuvor hatte sie die mittelfristige Kreditfazilität um fünf Basispunkte auf 3,25% gesenkt, eine Massnahme, die auch den Leitzins für Kredite für Privatkunden senken dürfte. Als Folge sollte eine entsprechende Senkung der bestehenden Zölle auf beiden Seiten beide Wirtschaften unterstützen, während chinesische Exporteure gezwungen waren, ihre Preise in der zweiten Jahreshälfte um durchschnittlich 8% zu senken, während die US-Endverbraucher die Auswirkungen zahlen mussten.

Der USDCNY (+1,63% im bisherigen Jahresverlauf) handelt aktuell bei 6,9739, deutlich über der Bindung bei 7,0008 und er durchbricht die psychologische Schwelle bei 7. Das Paar dürfte sich erholen.

 
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