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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

GBP paralysiert, NZD dürfte Gunst verlieren

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GBP vor BoE-Sitzung paralysiert

Von Peter Rosenstreich

Ausserhalb des Vereinigten Königreichs geniesst die Welt die so notwendige Pause von den Diskussionen um den Brexit. Der GBPUSD hat sich genau zwischen 1,2800 und 1,3000 stabilisiert. Der britische Premierminister Boris Johnson hat offiziell Wahlen für den 12. Dezember angesetzt. Die aktuellen Umfragen zeigen, dass die Conservatives 12 solide Punkte vor der Labor Partei liegen. Der Markt ist nun einverstanden mit einem Sieg der Conservatives und mit Boris Johnsons sanftem Brexit-Abkommen, was vermuten lässt, dass für das GBP ein sanfter Übergang möglich sein sollte. Aber auch wenn die Umfragen einen klaren Sieger zeigen, so bleiben die gespaltene politische Landschaft und die Tatsache, dass die Öffentlichkeit die Politik Leid ist, ein weiteres Unsicherheitsrisiko. Sollte der solide Vorsprung der Conservatives nicht anhalten, wird sich der Markt sorgen, dass es zu einem Parlament ohne Mehrheit kommen wird, was nicht wünschenswert ist. Die Aussicht auf eine politische Sackgasse wird für das GBP negativ sein. Laut den IMM-Daten wurden die Short-Positionen im GBP seit Oktober deutlich gesenkt, da die Märkte sehr stark auf Johnsons überraschenden Brexit-Deal vertrauen. Das bedeutet, dass es eine Menge Spielraum gibt, dass neue Short-Positionen das GBP belasten könnten, sollte das Vertrauen in den Umfragen nachlassen.

Am Donnerstag dürfte die geldpolitische Sitzung der Bank of England ohne grosse Ereignisse vonstattengehen, da wichtige Wahlen anstehen und ein allgemeines politisches Chaos herrscht. Die Zentralbank wird ihre vierteljährlichen Wirtschaftsprognosen (Inflationsbericht) aktualisieren, aber mit den hohen Ereignisrisiken sind genaue Prognosen schwierig. Die Märkte preisen vor dem neuen Jahr nur eine Senkung um ein paar Basispunkte ein, was eine Zinssenkung unwahrscheinlich macht. Insgesamt haben sich die britischen Daten leicht verbessert, der PMI flacht ab, da das Wachstum sich stabilisiert hat und der Inflationsdruck an Dynamik verloren hat. Die Marktsensibilität im Zusammenhang mit der inländischen Geldpolitik ist deutlich zurückgegangen, wobei die Hauptantriebskraft der Brexit ist. Aber eine zurückhaltende BoE am Donnerstag und ein Sieg der Conservatives sollten Sicherheitskürzungen sicherstellen. Die auf GBP lautenden Anlagen haben ihre Sensibilität auf den Renditespread seit dem EU/UK-Referendum verloren, aber wir denken weiter, dass eine Zinssenkung der BoE das GBP schwächen wird. Wir sehen den GBPUSD aufgrund der kurzfristigen Marktrisiken als teuer an.

NZD dürfte vor geldpolitischer Sitzung Gunst verlieren

Von Vincent Mivelaz

Im Gegensatz zu seinem australischen Pendant scheint die Situation für den Kiwi weniger ansprechend, da sowohl die Inflations- als auch die Arbeitsdaten eine erhöhte Anfälligkeit Neuseelands auf die Handelsspannungen zwischen den USA und China bestätigen, was weitere Lockerungsmassnahmen durch die Reserve Bank of New Zealand bewirken wird. Vor diesem Hintergrund dürfte der neuseeländische Dollar aufgrund der Konjunkturabschwächung weiter unter Druck bleiben.

Auch wenn der Optimismus um den Handelskrieg zwischen China und Amerika zunimmt, so dürften die idiosynkratischen Risiken dem Anstieg des NZD schaden, da es weiter wirtschaftliche Belastungen gibt. Der Rückgang der Inflation im dritten Quartal auf 1,50% (vorher: 1,70%) zurück auf den Bereich vom 1. Quartal, im Zielband von 1-3%, aber immer noch über dem Mittelpunkt bei 2%, sowie die durchwachsenen Arbeitsdaten haben die Verlangsamung des Handels stark beeinflusst, was die Chance erhöhen sollte, dass die RBNZ bei ihrer geldpolitischen Sitzung am 13. November 2019 ihren Leitzins weiter senken könnte. Diesbezüglich stieg die Arbeitslosenquote im 3. Quartal um 4,20% (vorher 3,90%) und somit höher als die erwarteten 4,10%, während die Beschäftigung und die Stundenlöhne auf 0,90% (vorher 1,70%) bzw. 0,60% (vorher 1,10%) zurückgingen, was das anhaltend schwächer werdende Wirtschaftsmomentum bestätigt. Als Folge verstärkt dies das Szenario, dass die RBNZ ihren Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte auf historische 0,75% senken dürfte, die dritte Zinssenkung in diesem Jahr. Die bärische Tendenz des NZD sollte bis zur Zinsentscheidung nächste Woche anhalten, während die Rohstoffwährung bis zum Jahresende hinter dem AUD hinterherhinkendürfte.

 
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