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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Aktien erreichen Allzeithoch, RBA verleiht Aussie Auftrieb

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Aktien erreichen Allzeithoch: Ist es an der Zeit, Short-Positionen einzugehen?

Von Arnaud Masset

Die Aktienmärkte sind am Dienstag den dritten Tag in Folge gestiegen, da das Brexit-Risiko nachlässt und sich die Handelsverhandlungen zwischen den USA und China positiv entwickeln. Nachdem der S&P 500 gestern ein neues Allzeithoch erreicht hat, sollte er seinen aktuellen Schwung behalten und auf neue Rekordwerte ansteigen, was der Anstieg der Futures-Preise vermuten lässt. Jenseits des Atlantiks war die Stimmung weniger gut, wo sich die meisten europäischen Märkte schwer tun, ihre Gewinne auszubauen. Der Eurostoxx 50 tritt um ca. 3.662 Punkte auf der Stelle, der Schweizer Performance Index ist hingegen um ca. 0,23% auf 12.436 eingebrochen.

Vor dem Hintergrund niedriger Zinsen weltweit und der erneuten Einführung von quantitativen Lockerungsmassnahmen in der EU und den USA (das berüchtigte QE, das eigentlich kein QE ist) kommt es nicht überraschend, dass die Aktienrenditen im letzten Monat weiter im positiven Terrain lagen. Der Markt hatte das mehr oder weniger erwartet und sowohl die Fed als auch die EZB haben sich nicht getraut, den Markt zu enttäuschen. Beide Notenbanken haben jedoch angekündigt, dass sie bis zum nächsten Jahr abwarten und einen eher datenabhängigen Ansatz wählen wollen. Die grosse Frage ist, ob die Marktteilnehmer weiter die Aktienkurse nach oben treiben oder ihre Gewinne mitnehmen, die positive Performance für das Quartal realisieren oder sich den Rest des Jahres Urlaub nehmen werden.

Für die Bären war es in den letzten paar Wochen schwierig, da es für sie eine teure Angelegenheit war. Wir fragen uns jedoch, ob die Bedingungen für eine weitere Korrektur erfüllt sind: die Zentralbank wird bis zum nächsten Jahr nicht agieren, der Markt hat ein Allzeithoch erreicht, die implizierte Volatilität ist sehr (sehr) niedrig - die Spekulanten sind bereits massive Short-Positionen eingegangen, da die Netto-Short-Positionen auf VIX Futures 50% der insgesamt offenen Positionen ausmachen, ein Allzeitrekord. Die Anleger wollen das Jahr auf solidem Fussabschliessen und die Liquidität ist gegen Ende des Jahres relativ niedrig. Wir sind uns bewusst, dass es in der letzten Zeit falsch war, auf einen Rückgang der Aktienkurse zu setzen, aber sieht das vor einem solchen Hintergrund so töricht aus?

AUD-Händler akzeptieren RBA-Entscheidung

Von Vincent Mivelaz

Die Entscheidung der Reserve Bank of Australia, ihre Zinsen bei ihrer heutigen geldpolitischen Sitzung auf dem historisch niedrigen Wert von 0,75% zu belassen, war keine Überraschung. Aber die Veröffentlichung von unveränderten Inflationsdaten für das 3. Quartal in der letzten Woche scheint die RBA endlich zu überzeugen, dass sie trotz der erhöhten ungenutzten Kapazitäten am Arbeitsmarkt besser abwartet. Indem sie langsam ihre Zurückhaltung aufgibt und die Möglichkeit einer weiteren Zinssenkung bis zum Jahresende beiseite legt, dürfte die RBA einen stärkeren AUD unterstützen, auch wenn die Inflation seit fast drei Jahren weiter deutlich unter ihrem Zielbereich bleibt, während der Konsum privater Haushalte Sorgen bereitet.

Die gesamte und gekürzte Inflation für das dritte Quartal im Jahresvergleich liegen bei 1,70% (vorher 1,60%) bzw. 1,60% (vorher 1,60%), immer noch weit weg vom Zielband der RBA zwischen 2-3%, während der Einzelhandelsumsatz für das 3. Quartal das dritte Mal in den letzten vier Quartalen negativ ist, was die Fähigkeit der Regierung in Frage stellt, die Ausgaben trotz der Steuersenkung in Höhe von 110 Mrd. USD im Juli 2019 anzukurbeln. In diesem Zusammenhang scheint es klar, dass die BIP-Wachstumsprognosen für 2020, die aktuell bei 2,75% liegen, wohl nach unten revidiert werden, da die Prognosen für 2019 auf 2,25% (vorher 2,75%) revidiert werden dürften. Berücksichtigt man letzteres, so würden wir ein Szenario begünstigen, in dem die RBA bei ihrer geldpolitischen Sitzung am 29. Januar 2020 bereit ist, den Leitzins erneut in Richtung 0,50% zu senken und am 11. Dezember 2019 nicht zu handeln. Die implizierten Wahrscheinlichkeiten gehen nun nicht von einer vierten Zinssenkung bis zum Jahresende aus, die Wahrscheinlichkeit liegt aktuell unter 20%. Da die Handelsverhandlungen zwischen den USA und China einen Teilvertrag bis November bestätigen dürften, sollte die Nachfrage nach dem Aussie diesen Monat lebhaft bleiben.

 
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