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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Handelsspannungen und Fed, TRY-Rückgang nicht eingepreist

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Handelsspannungen und Fed-Politik

Von Peter Rosenstreich

Wir sind nach Powells Geständnis, dass die Handelsunsicherheiten die Politik steuern, immer noch benommen. Die Fed hat Monate damit verbracht, ihre Kommunikation so zu gestalten, dass sie vermeiden konnte, parteiisch zu wirken und in den Rummel um den Handel gefangen zu werden. Folglich wurden die drei aufeinander folgenden Zinssenkungen um jeweils 25 Bp als Versicherung gegen die Handelsspannungen beschrieben. Das Powell von einem Handelsdeal in der ersten Phase spricht, um die Pause zu unterstützen, zeigt jedoch den Medieneinfluss auf die US-amerikanische Geldpolitik. Es besteht eine Chance, dass US-Präsident Trump die Fed über die Strategie für die Handelspolitik informiert. Die Fed sagte, dass man nicht auf die Rhetorik reagiere, aber das ist genau das was passiert. Daher muss Powell seine Informationen genauso erhalten wie wir auch. Eine besorgniserregende Realität, da die Wahrscheinlichkeit eines politischen Fehlers steigt, wenn man die nächsten Massnahmen der USA und Chinas schätzt, statt auf mechanische und klinische Fakten zu setzen.

Die Daten zum US-Verbraucher bleiben stark. Der Rückgang der Unternehmensanlagen hat den Haushaltsausgaben oder den allgemein positiven Prognosen nicht geschadet. Trotz der Schwäche des verarbeitenden Gewerbes gibt es einige Hinweise, dass die USA Schwäche zeigt. Allgemein gesehen bleiben wir optimistisch, dass die Spannungen zwischen den USA und China die globale Wirtschaft nicht aus der Bahn werfen werden. Der Handel ist berüchtigt dafür, Grenzen zu umgehen. Je länger die Spannungen anhalten, desto mehr Unternehmen werden einen Ausweg finden. Die Exporte aus südostasiatischen Ländern in die USA könnten in vielen Fällen um zweistellige Werte steigen. Der Markt geht weiter davon aus, dass die Fed 2020 vor der Rezession schützen wird, was den USD unterstützt.

Wir denken, dass Präsident Trump das Handelsabkommen zwischen den USA und China als politisches Tool einsetzen wird. Daher müssen wir unsere Prognosen im Rahmen der Politik aufstellen. Aktuell erhält Trump die Zinssenkungen, die er wünscht, indem er die Spannungen hoch hält, und starke Unterstützung von seiner Basis (und allgemeineren Quellen) erhält. Mit Annäherung an den November 2020 wird Trump einen mächtigen Hebel haben, um die Wähler zu inspirieren und die Wirtschaft anzukurbeln. Kurzfristig würden wir von keinem wichtigen Durchbruch ausgehen.

TRY-Rückgang noch nicht eingepreist

Von Vincent Mivelaz

Die jüngsten Entwicklungen um die türkische Lira scheinen recht überraschend, wenn man die im Oktober von der türkischen Zentralbank durchgeführte Zinssenkung nach der Aufhebung der US-Zölle auf Importe berücksichtigt, da sie auf einem Vierwochentief handelt. Aber trotz dem starken Rückgang der Inflationsdaten in Richtung einer einstelligen Zahl aufgrund einer hohen Vergleichsbasis sehen wir eine Umkehr hin zu zweistelligen Zahlen, obwohl am 12. Dezember die Zinsen weiter gesenkt werden dürften.

Die Entscheidung der US-Behörden, die Sanktionen auf die Türkei aufzuheben, nachdem die russischen und türkischen Mächte letztendlich eine sichere Zone im Nordosten Syriens vereinbart haben, war letztendlich wichtiger als die Ankündigung der türkischen Zentralbank, ihren einwöchigen Repo-Satz um weitere 250 Bp (-10% im bisherigen Jahresverlauf) auf 14% zu senken, was sie mit besser werdenden Inflationsprognosen begründete. Es gibt also gute Gründe, zu denken, dass das politische Tool der Swap-Geschäfte der türkischen Zentralbank an der Börse in Istanbul, das aus einem Angebot an Lira für Dollar besteht, das auf Milliarden geschätzt wird, den begrenzten Spielraum des Geldinstituts bestätigt und Fragen aufwirft, welche Devisenreserven sie zur Verfügung hat, um ihre Währung zu unterstützen. Zudem gehen wir aufgrund der Umkehr der Daten zu den Basisauswirkungen vom November und Dezember letzten Jahres davon aus, dass die Zahl auf zweistellige Werte zurückgeht, auch wenn die Gesamt- und Kerninflation im Oktober auf 8,55% (vorher 9,26%) bzw. 6,67% (vorher 7,54%) fällt, was die Idee unterstützt, dass ein Inflationsziel von 5% erreichbar ist. Letzteres würde die Prognosen der türkischen Zentralbank letztlich begrenzen, sollten wir weitere aggressive Zinssenkungen sehen. Als Folge gehen wir davon aus, dass die Zurückhaltung der türkischen Zentralbank die türkische Lira weiter belasten dürfte, wenn der Konflikt in Syrien nachlässt. Wir bleiben zur TRY weiter bärisch.

 
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