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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Brexit und Handelskrieg, TRY: kurze Erholung

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Brexit und Gespräche um Handelskrieg im Mittelpunkt

Von Arnaud Masset

Diese Woche waren die Finanzmärkte mit dem Handelskrieg zwischen China und den USA und den Brexit-Verhandlungen im Rampenlichtweiter sehr anfällig auf die politischen und geopolitischen Entwicklungen. Auch wenn das Handelsabkommen in „Phase 1“ immer stärker wie ein Blindgänger aussieht, so blieben die Marktteilnehmer weitgehend bullisch. Nach einer vorübergehenden Schwäche nahmen die S&P 500 Futures den Aufwärtstrend wieder auf. Jenseits des Atlantiks verlieh die Hoffnung, dass wir eine positive Lösung für die Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich sehen werden, den Aktien und dem Pfund Sterling Auftrieb. Der GBPUSD konnte die spektakulären Gewinne der letzten Woche konsolidieren - als das Paar von 1,22 auf 1,27 und somit um mehr als 4% gestiegen ist - und handelt nun seitwärts um 1,2650, da die Verhandlungen im Laufe der Woche anhalten werden.

In der Schweiz brachen die Pharmatitel gestern ein, nachdem der US-Handelsvertreter Robert Lighthizer andeutete, dass die US-Regierung auf Pharmaprodukte aus der Schweiz Zölle auferlegen könnte, um zu versuchen, die insgesamt negative Handelsbilanz von 20 Mrd. USD im Jahr 2018 auszugleichen. Mehr als ein Drittel der Schweizer Pharmaexporte gehen in die USA. Die Aktien der Schweizer Pharmaunternehmen fielen gestern bei Eröffnung und sowohl Roche als auch Novartis verloren fast 2%; beide konnten die Verluste im Laufe des Tages jedoch wieder etwas abschwächen.

Aufgrund der fehlenden wichtigen Wirtschaftsnachrichten in dieser Woche werden die Finanzmärkte weiter stark anfällig auf die Entwicklungen bleiben und dürften wohl seitwärts handeln, wenn es keine wichtigen Beschlüsse für den Handelskrieg oder den Brexit gibt.

TRY-Interventionen werden nicht helfen

Von Vincent Mivelaz

Es könnten Fragen aufkommen, was die Erholungsphase der türkischen Lira tatsächlich auslöst, die sich erholt, obwohl die USA vor kurzem Sanktionen gegen die türkische Wirtschaft angekündigt haben. Einige könnten anführen, dass die Strafen schwächer sind als anfänglich erwartet, aber es scheint so, als hätten die jüngsten Bemühungen des türkischen Staates, die TRY zu stabilisieren, begrenzte Auswirkungen. Mit fortschreitendem Eindringen der türkischen Kräfte in Nordostsyrien, um die kurdische Militz in der Region zu neutralisieren, scheint es so, als würde der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan angesichts der aktuellen politischen Situation nicht nachgeben, was den Weg für neue Handelssanktionen frei machen und die türkische Zentralbank unter Druck setzen würde, weitere Zinssenkungen vorzunehmen.

Hohe Wirtschaftssorgen belasten die Lira nach der Veröffentlichung schwacher Zahlen für die Industrieproduktion im August, die Leistung im Monats- bzw. Jahresvergleich fiel um -2,80% (vorher 4,30) und -3,60%. Daher wird der Zeitpunkt der nächsten Lockerungsmassnahmen durch die türkische Zentralbank fraglich, da die jüngste Beurteilung der türkischen Wirtschaft mit einer «moderaten Erholung» eher Spielraum für weitere Senkungen geschaffen hat. Wir würden eher vermuten, dass die türkische Zentralbank in der nächsten Woche eine zurückhaltende Einstellung einnehmen wird, da die aktuellen US-Sanktionen gegen türkische Politiker und eine Erhöhung der Zölle auf Importe von 25% auf 50% für anhaltenden Druck für die TRY sorgen dürften. In diesem Zusammenhang sollten die Interventionen der türkischen staatlichen Banken, die sich in der letzten Woche auf über 3,5 Mrd. USD beliefen, nicht ausreichen, um den Rückgang zu begrenzen.

Der USDJYP handelt aktuell bei 5,9125 und nähert sich 5,9380.

 
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