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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Verzögerung bei den Zöllen, argentinischer Peso bricht ein

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Trump will nicht der Spielverderber sein

Von Arnaud Masset

Donald Trump machte teilweise bei den chinesischen Zöllen, die er vor ein paar Wochen angekündigt hatte, einen Rückzieher. Die Trump-Regierung hat sich entschieden, die Implementierung der Zölle auf mehr als die Hälfte der geplanten Produkte von September auf Dezember zu verschieben. Wie erwartet zauderten die Aktienanleger nicht lange, und nutzten diese Möglichkeit, Long-Positionen in Aktien aufzustocken – oder ihre Short-Positionen zu decken – und schickten so die globalen Aktien innerhalb von wenigen Minuten in die Höhe; zu verdanken ist dies den schwachen Liquiditätsbedingungen im Sommer. Zum Ende des Tages ändert das nicht wirklich etwas, da die Zölle (wir bleiben hier aber vorsichtig) in den kommenden Zöllen dennoch implementiert werden dürften.

Wir denken, dass die Entscheidung, Produkte mit Fokus auf den Konsum (Videospiele, Mobiltelefone, Spielzeuge, Laptop-Computer, etc.) von den Zöllen auszunehmen, eine Möglichkeit ist, zu vermieden, dass der US-Verbraucher vor der Urlaubssaison zu hart getroffen wird, was seiner Beliebtheit vor den US-Wahlen im nächsten Jahr schaden könnte. Zudem hat die Entscheidung dazu beigetragen, dem Aktienmarkt (vorübergehend) Auftrieb zu verleihen, da Trump es liebt, die Aktienmarktgewinne zu loben.

Wir glauben, dass die Anleger auf die gestrige Ankündigung überreagiert haben, da die Zollsituation sich nicht verbessert hat. Im Gegenteil, die Ankündigung enthielt endgültige Zölle auf fast alle anderenProdukte, für die es bisher keine zusätzlichen Zölle gab. Daher macht es Sinn, für die Aktien von einem weiteren Abwärtspotenzial auszugehen, vor allem in Europa, da die Wirtschaftsdaten weiter schwach sind.

Argentinischer Peso im freien Fall, da populistische, peronistische Partei Vorwahlen gewinnt

Von Vincent Mivelaz

Für die drittgrösste lateinamerikanische Wirtschaft sieht es wirklich nicht gut aus. Die Anleger scheinen sehr besorgt um die überraschenden Ergebnisse der obligatorischen Vorwahlen am 10. und 11. August, bei denen Alberto Fernández, Mitglied der peronistischen Partei von Cristina Fernàndez de Kirchner, PartidoJusticialista (PJ), mit erstaunlichen 48% der Stimmen als Sieger hervorging, während die wirtschaftsfreundliche Partei des amtierenden Präsidenten Mauricio Macri, PropuestaRepublicana, nur 33% der Stimmen für sich entscheiden konnte. Auch wenn die Vorwahlen eher eine landesweite Umfrage vor den kommenden Wahlen am 27. Oktober sind und somit keine direkten Auswirkungen auf das Endergebnis haben, so scheint es dennoch so, als sei der Aufstieg von PJ, der für seine strengere Staatskontrolle bekannt ist, inzwischen sichere Sache. Die Reaktion an den Finanzmärkten liess nicht lange auf sich warten, da der argentinische Peso, der Buenos Aires Merval Index und die argentinischen Staatsanleihen jeweils um 17%, 38% und über 31% einbrachen.

Die argentinische Zentralbank (BCRA), die vor einer tiefen Rezession steht und mit einer Inflation von über 55% in dem Land konfrontiert ist, hat sich entschieden, ihren LELIQ-Rate auf ein Allzeithoch von 74,85% anzuheben (vorher: 63,70%) und hat am Devisenmarkt eingegriffen und insgesamt 255 Mio. USD ihrer eigenen Rücklagen verkauft, um zu versuchen, die Währung zu stabilisieren. Vor diesem Hintergrund dürfte die BCRA ihre ultra-straffe Geldpolitik beibehalten, da die Inflation die Zielbänder von 12 bis 17% aus dem Jahr 2017 und 5% für 2019 stark überschreitet. In der Zwischenzeit verbesserte sich das argentinische BIP im 1. Quartal leicht und fiel um -5,80% (4. Quartal 2018: -6,10%) und sollte im 2. Quartal eine leichte Verbesserung zeigen. Aber die Unsicherheiten um die anstehenden Wahlen werden bei den Anlegern für Vorsicht sorgen, da ein neues Aufkommen des Populismus die Situation in dem Land verschlechtern würde, da die Preisinflation in der zweiten Jahreshälfte zunehmen dürfte, während das Wirtschaftswachstum unter den aktuellen Umständen weiter fallen dürfte.

 
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