CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

DISCLAIMER

Our systems have detected that you are using a computer with an IP address located in the USA. If you are currently not located in the USA, please click “Continue” in order to access our Website.

Local restrictions - provision of cross-border services

Swissquote Ltd is authorised and regulated in the UK by the Financial Conduct Authority (FCA). Swissquote Ltd is not authorised by any US authority (such as the CFTC or SEC) neither is it authorised to disseminate offering and solicitation materials for offshore sales of securities and investment services, to make financial promotion or conduct investment or banking activity in the USA whatsoever.

This website may however contain information about services and products that may be considered by US authorities as an invitation or inducement to engage in investment activity having an effect in the USA.

By clicking “Continue”, you confirm that you have read and understood this legal information and that you access the website on your own initiative and without any solicitation from Swissquote Ltd.

If cookies are currently disabled on your computer, you will be required to continue accepting this legal information for every new page visited on this website. In order to avoid this, please enable cookies on your computer.

Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Deutsche Wirtschaft steht vor schweren Zeiten

1

Deutsche Wirtschaft steht vor schweren Zeiten

Von Vincent Mivelaz

Die Einheitswährung ist in letzter Zeit trotz der internen Schocks wie den Unstimmigkeiten in der italienischen Regierung, den Brexit-Schlagzeilen oder den schwachen Wirtschaftszahlen wichtiger Wirtschaften des Einheitsmarktes recht stabil geblieben. Diesbezüglich belasten die globalen politischen und wirtschaftlichen Unruhen die deutsche Wirtschaft weiter stark, wo vor kurzem eine Reihe an negativen Zahlen veröffentlicht wurden und wo am Mittwoch von enttäuschenden BIP-Daten auszugehen ist. Daher bleibt die Situation für den Einheitsmarkt eher düster, da die Handlungsspannungen zwischen den USA und China nicht nachzulassen scheinen, während die zunächst für September geplanten Handelsgespräche auch gut wieder abgesagt werden könnten. Insgesamt scheint es so, als würden viele Argumente eine weitere EUR-Abwertung begünstigen, auch wenn der VPI für Juli in den USA kurzfristig ebenfalls eine wichtige Rolle spielen dürfte.

Die jüngsten Daten aus Deutschland bestätigen, dass eine Rezession immer näher rückt. Die deutsche Industrieproduktion deutete ein Tief von November 2009 an. Sie wurde im Juni bei 5,20% gemeldet, ein Rückgang von weiteren 1,50% im Vergleich zum Vormonat, was bestätigt, dass die Auswirkungen des aktuellen Handelskriegs zu spüren sind. Auf ähnliche Weise setzt der PMI für das verarbeitende Gewerbe für Juli ebenfalls seinen Abwärtstrend in Richtung 43,2 fort, der seit Januar 2019 schrumpft. Auf der Handelsseite ist die Situation alarmierend, da die Exporte und Importe im Juni im Jahresvergleich um jeweils 8%, der stärkste Rückgang seit Mitte 2016, bzw. 4,40% fielen. Vor diesem Hintergrund sollten auch die morgen veröffentlichten BIP-Daten für das 2. Quartal enttäuschen und im Jahresvergleich einen Rückgang auf 0,10% (vorher 0,70%) bzw. im Quartalsvergleich auf -0,10% (vorher 0,40%) bestätigen; das würde somit die Wachstumsprognosen der deutschen Regierung für 2019 bei 0,5% in Frage stellen, die wahrscheinlich leicht gesenkt werden dürften. In der Zwischenzeit ist der Spielraum der anfälligen deutschen Koalition begrenzt, da der deutsche Mechanismus der Schuldenbremse nur ein bereinigtes Defizit von 0,25% des BIPs pro Jahr erlaubt, da ist etwas mehr als 11 Mrd. EUR, eine niedrige Zahl, wenn man die anstehenden Herausforderungen berücksichtigt, auf die das Land bis 2020 treffen wird, sollten sich die globalen Prognosen bis dahin nicht verbessern. Die starke Abhängigkeit der deutschen Wirtschaft vom externen Handel ist bisher kein isolierter Fall, auch wenn sie klar bestätigt, dass die wichtigen Länder der Eurozone sich weiter schwer tun, was somit bestätigt, dass es aktuell wenig Aufwärtspotenzial für die Einheitswährung gibt, den begrenzten Spielraum der EZB erstmal aussen vor gelassen, was die geldpolitischen Lockerungsmassnahmen angeht.

Der EURUSD sollte kurzfristig eine Hohe Korrelation zu dem später heute veröffentlichten US VPI aufweisen, während die längerfristigen Aussichten für den EUR eher düster sind. Der EURUSD geht kurzfristig entlang 1,1185.

 
Live chat