CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

DISCLAIMER

Our systems have detected that you are using a computer with an IP address located in the USA. If you are currently not located in the USA, please click “Continue” in order to access our Website.

Local restrictions - provision of cross-border services

Swissquote Ltd is authorised and regulated in the UK by the Financial Conduct Authority (FCA). Swissquote Ltd is not authorised by any US authority (such as the CFTC or SEC) neither is it authorised to disseminate offering and solicitation materials for offshore sales of securities and investment services, to make financial promotion or conduct investment or banking activity in the USA whatsoever.

This website may however contain information about services and products that may be considered by US authorities as an invitation or inducement to engage in investment activity having an effect in the USA.

By clicking “Continue”, you confirm that you have read and understood this legal information and that you access the website on your own initiative and without any solicitation from Swissquote Ltd.

If cookies are currently disabled on your computer, you will be required to continue accepting this legal information for every new page visited on this website. In order to avoid this, please enable cookies on your computer.

Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Sterling hält Brexit stand, Aktien konsolidieren

1

Sterling hält Brexit stand

Von Vincent Mivelaz

Die Ernennung von Boris Johnson zum britischen Premierminister war für das Sterling ganz klar nicht von Vorteil (der GBPUSD ist seit seiner Ernennung um -3% eingebrochen), das beständig abrutschte, um gegenüber den anderen wichtigen Währungen ein Jahrzehnttief zu erreichen. Darüber hinaus war der jüngste Rückgang wichtiger Wirtschaftszahlen wie zum Beispiel der lang erwarteten BIP-Zahlen für das 2. Quartal keine grosse Hilfe. Der neu gewählte PM dürfte sich im Rahmen eines Versuchs, das Vereinigte Königreich vor einem harten Brexit zu schützen, einem Misstrauensvotum ausgesetzt sehen, wenn die britischen MPs am 3. September 2019 aus dem Sommerurlaub zurückkehren. In der Zwischenzeit hat die irische regierende liberal-konservative Partei Fine Gael bestätigt, dass sie bereit ist, den aktuellen Deal mit der EU zum Sicherheitsnetz unbeschadet zu lassen, so dass die Verhandlungen reibungslos ablaufen können. Die Anleger werden sich am Dienstag genau die britischen Arbeitsdaten ansehen und am Tag darauf die Inflation.

Wie bei der geldpolitischen Sitzung der Bank of England am 1. August 2019, bei der beschlossen wurde, den Leitzins unverändert bei 0,75% zu halten, angedeutet, dürfte die Wirtschaft mit 1,30% im Jahr 2019/2020 von vorher 1,50% bzw. 1,60% weniger stark wachsen, auch wenn die BoE von einem No-Brexit-Schock ausgeht. Die Veröffentlichung des BIPs für das 2. Quartal deutet ähnliches an, die Zahl liegt im Jahresvergleich bei 1,20% (vorher: 1,80%) und im Quartalsvergleich in schrumpfenden Terrain, da sie dort um -0,20% fällt (vorher 0,50%). Die Zahlen für Juni sind ebenfalls nicht besonders vielversprechend, die Industrieproduktion liegt bei -0,60% (vorher 0,50%), die Produktion des verarbeitenden Gewerbes fällt um 1,40% (vorher -0,20%), die Handelsbilanz hingegen hat sich verbessert (-7 Mrd. GBP, vorher -10,7 Mrd. GBP). Insgesamt scheint es so, als bleibe die Situation in dem Land alles anderes als rosig, trotz des Optimismus im Zusammenhang mit der Bereitschaft der britischen MPs, das Versprechen von PM Boris Johnson, aufs Ganze zu gehen, zu brechen.

Die jüngste Erholung des GBPUSD, der aktuell auf dem Tief vom März 1985 handelt, dürfte eine Kehrtwende erfahren, da die anstehenden Arbeitsdaten für Juni und Inflationsdaten für Juli düster bleiben dürften, während die Schlagzeilen zum Handelskrieg weiter im Mittelpunkt stehen dürften. Das Paar hält sich weiter im Bereich von 1,2080 und 1,20.

Die Aktien konsolidieren, da die Sorgen um den Handelskrieg anhalten, der USDCNY steigt auf 7,07.

Von Arnaud Masset

Die risikoreichen Anlagen starteten mit einer moderat positiven Haltung in die neue Woche, der Aktien-Future-Index blinkte grün auf dem Bildschirm und mehrere asiatische Märkte sind wegen eines Feiertags heute geschlossen. Die chinesischen Aktien waren besser nachgefragt, der CSI 300 stieg angesichts des leicht zurückhaltenden geldpolitischen Berichts von der PBoC um 1,80%. Am Montag schickte die chinesische Zentralbank den Wechselkurs des USDCNY auf 7,0211, ein Plus von 0,11% gegenüber dem Freitag. Der am Freitag veröffentlichte Bericht lässt vermuten, dass die PBoc eine akkomodierende Geldpolitik beibehalten wird und fügte hinzu: Die Politik wird auf Basis der sich ändernden Situationen neu festgelegt oder feinabgestimmt und die Stabilisierung und die Erwartungen werden berücksichtigt. Die Institution hielt sich zudem den Weg für eine weitere Yuan-Abwertung frei, sollte die Konjunktur dies erfordern, das heisst, wenn sich der Handelskrieg mit den USA verstärkt.

Vor einem solchen Hintergrund sind die als sicherer Hafen geltenden Anlagen in negatives Terrain abgerutscht. Das gelbe Metall fiel um 0,33% auf 1.492 USD, Silber verlor hingegen 0,63% auf 16,88 USD. Der USDJPY stieg im frühen europäischen Handel um 0,27%, ein Plus von 0,9752. Nur der japanische Yen erfuhr gegenüber dem Greenback eine Aufwertung, der USDJPY fiel um 0,30% auf 105,37, was vermuten lässt, dass die Verhandlungen im Rahmen mit dem Handelskrieg bei den Anlegern zu Vorsicht führen.

Sieht man sich den Wirtschaftskalender an, so wird die Woche geschäftig. Die britischen Arbeitsdaten für Juni werden am Dienstag veröffentlicht (die Arbeitslosenquote dürfte unverändert bei 3,8% liegen), zusammen mit dem deutschen ZEW (erwartet bei -6,3% ggü. vorher -1,1%) und der US-amerikanische CPI (Gesamt erwartet bei 1,7%, ein Plus von 1,6% im Juni und das Kernmass stabil bei 2,1%). Am Mittwoch werden das Vereinigte Königreich, Deutschland, Frankreich und Schweden ihre Inflationsdaten für den Monat Juli veröffentlichen. Am Donnerstag veröffentlichen die USA die Einzelhandelsumsatzzahlen für Juli und die Industrieproduktion.


 
Live chat