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Research Market strategy
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Daily Market Brief

RBI: Zeit für Lockerungsmassnahmen

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RBI: Zeit für Lockerungsmassnahmen

Von Vincent Mivelaz

Die Bedingungen haben sich für die Zentralbanken der aufstrebenden Märkte stark geändert. 2018 hatten die vier Zinserhöhungen der Fed die Schwellenmärkte noch gezwungen, nachzuziehen, um ihre jeweiligen Währungen vor einer sicheren Abwertung zu schützten, und dies trotz einer fallenden Inflationsrate. Jetzt führt die neue Zurückhaltung der Fed zu etwas Erleichterung für diese Länder, was das Wachstum unterstützen dürfte. Die Zentralbanken Indiens, Neuseelands und Thailands haben es gestern der Fed nachgetan und die Zinsen gesenkt, da das Wirtschaftswachstum nachlässt und die Handelsunsicherheiten zunehmen. Diesbezüglich überraschte die Reserve Bank of India die Markterwartungen, da sie ihren Repo-Satz um überraschende 0,35% auf 5,40% senkte, die vierte Senkung in Folge in diesem Jahr, seit RBI Governor Shaktikanta Das im Dezember zum Chef der Bank ernannt wurde.

Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Modi-Regierung die Budgetausgaben nicht erhöhen dürfte, da man sich verpflichtet hat, das Budgetdefizit bei 3,40% des BIPs zu halten. In der Zwischenzeit ist sie bereit, eine Steuerquote von 25% für Privatpersonen und Trusts zu implementieren, die zwischen 20 und 50 Mio. Rupie verdienen und 37% für höhere Einkommen, eine Massnahme, die zu wesentlichen Kapitalabflüssen durch ausländische institutionelle Anleger geführt hat. Die RBI bleibt weiter stark besorgt um die Wachstumsprognosen Indiens, die im 1. Quartal 2019 bei 5,80% angegeben waren, der niedrigste Wert seit März 2014, während sie die Wachstumsprognosen für 2019 von vorher 7% auf 6,90% senkte. Zudem scheint es so, dass das Kernmass der Inflation, bei dem keine Nahrungsmittel- und Energiepreise berücksichtigt werden, einen fallenden Trend aufweist, da es im Juni bei 4,10% lag, ein deutlicher Rückgang von 5,35% im Januar 2019 und das, obwohl die Gesamtinflation im Juni bei guten 3,20%, leicht unter dem Ziel von 4% liegt. Wie bei den meisten asiatischen Währungen sollte die Konsolidierung der indischen Rupie anhalten, da das geopolitische Umfeld weiter die wichtigen Wirtschaften stört.

Der USDINR (+1,24% im bisherigen Jahresverlauf) dürfte somit eine Aufwärtstendenz aufweisen, nachdem er sich von 68,80 erholt hat (Tief vom 31.07.2019). Das Paar sollte kurzfristig entlang 71 gehen, mit einem wichtigen Widerstandsziel bei 71,8050 (Hoch vom 4.2.2019).

 
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