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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Powell bestätigt Zinssenkung, Rohstoffwährungen nachgefragt

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Powell bestätigt Zinssenkung

Von Peter Rosenstreich

Die Augen der Welt waren auf den Auftritt von Fed-Chef Powell vor dem Kongress gerichtet. Powell gab klare Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Zinssenkung durch die Fed. Der USD verlor daraufhin gegenüber allen G10-Währungen an Wert. Powell wiederholte den Begriff «Unsicherheit» fünf Mal im Zusammenhang mit einem höheren Risiko einer globalen Verlangsamung. Er sagte ausserdem, das «verarbeitende Gewerbe, der Handel und die Investitionen sind alle weltweit schwach». Der starke Lohnbericht für Juni, der zu viel Zweifel um die erwartete Zurückhaltung der Fed führte, war eine gute Nachricht, wird aber was das schwache Lohnwachstum und die fallende Inflation angeht nicht den Ausschlag geben können. Das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung zeigt, dass alle Mitglieder für eine akkommodierende Politik sind. Eine Zinssenkung im Juli ist nun fast sicher. Es bleibt unklar, ob die Fed die Zinsen um 25 Bp oder 50 Bp senken wird.

Wir denken, dass eine Senkung um 50 Bp ein zu grosser Schritt wäre. Die US-Wirtschaftsdaten sind nicht mit alarmierender Geschwindigkeit gefallen und das solide NFP-Ergebnis hat weiter Dynamik. Allgemeiner strategisch gesehen war die Fed in den letzten 4 Jahren was die Straffung der Zinsen angeht, vorsichtig. Es ist unwahrscheinlich, dass sie aufgrund der leicht schwächeren Wirtschaftsdaten in Panik gerät. Wir hatten vorhergesagt, dass ein grosser Teil der Zinserhöhungen dazu dienen, Tools zurückzuerhalten, um die finanzielle Katastrophe zu bekämpfen. Wir denken, dass diese Philosophie weiter ein wichtiger Teil zur Berechnung der Geldpolitik bleibt. Eine Senkung um 50 Bp würde eine falsche, negative Botschaft an den Markt aussenden. Bloomberg sieht nun eine Wahrscheinlichkeit von 50 Bp für die Fed-Sitzung im Juli voraus, was unserer Meinung zu hoch ist. Es gibt viele Anzeichen auf eine Verlangsamung und ein Zyklusende ist wahrscheinlicher als ein Rückgang und eine erneute Beschleunigung, wie wir das in den letzten 10 Jahren gesehen haben. Aber eine panische Reaktion der Fed auf eine natürliche Verlangsamung ist nicht angemessen.

Die Aktienmärkte erholten sich nach Powells Aussage und der S&P 500 erreichte Rekordbereiche bei 3000. Bei den US-Anleihekurven sahen wir weniger Aktivität, da die Renditen am kurzen Ende um 7 Bp fielen, aber die der zehnjährigen Papiere waren unverändert. Für die Zukunft sind wir weniger pessimistisch, was die globalen Wirtschaftsprognosen angeht als viele unserer Kollegen. Eine Lockerung der Geldpolitik durch die globalen Zentralbanken sollte die Konjunkturschwäche stoppen und die Risikobereitschaft fördern. Auch wenn die Nachrichten kurzfristig zu Volatilität führen könnten, so wird langfristig wohl eine positive Dynamik dominieren.

Fed verleiht Rohstoffwährungen Auftrieb

Von Vincent Mivelaz

Die Märkte sind zuversichtlicher geworden, dass die Fed bei ihrer Sitzung im Juli ihre Funds Rate um einen viertel Prozentsatz senken wird, was den Rohstoffpreisen die zweite Sitzung in Folge einen Auftrieb verliehen hat. Das südafrikanische Rand folgt einem ähnlichen Pfad, da der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa hart daran arbeitet, die Anleger und die Rating-Agenturen von der Glaubwürdigkeit der Institutionendes Landes zu überzeugen. Diesbezüglich war die erneute Ernennung des Chefs der südafrikanischen Zentralbank, LesetjaKganyago, für weitere fünf Jahre eine positive Meldung vor der geldpolitischen Sitzung in der nächsten Woche, die den ZAR wohl unter Druck setzen dürfte.

Nach der Veröffentlichung von schwachen BIP-Zahlen für das 1. Quartal mit einem Minus von 3,20% im Quartalsvergleich (4. Quartal 2018: 1,40%) und im Jahresvergleich bei 0% stehen die südafrikanischen Behörden unter Druck, das Wachstum zu stimulieren. Die Aufgabe ist daher sehr schwierig, da das Land im Zusammenhang mit dem stark verschuldeten, staatlichen Versorgungsunternehmen Eskom vor Hürden steht, das aufgrund von Schulden in Höhe von über 30 Mrd. USD eine Umstrukturierung benötigt und das Risiko läuft, bei seiner Beurteilung im November durch Moody’s möglicherweise herabgestuft zu werden. Trotz der zugrunde liegenden Risiken und einer Inflation im Einklang mit dem Zielbereich, wie der CPI im Jahresvergleich für Mai bei 4,50% (im Monatsvergleich 0,30%) zeigte, gehen wir davon aus, das die SARB ihren Reposatz um 0,25% auf 6,50% senken wird und somit früher als die Prognosen von Mai andeuteten, die eine Zinssenkung für Anfang 2020 vorher sahen, was zu weiteren Belastungen für den ZAR nach der Ankündigung führen dürfte.

Der USDZAR handelt nun bei 13,9480, ein Dreimonatstief, und nähert sich kurzfristig der Unterstützung bei 13,9148 (10.04.2019).

 
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