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Research Market strategy
by Swissquote Analysts
Daily Market Brief

Zentralbanken balancieren auf dem Hochseil

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Zentralbanken balancieren auf dem Hochseil

Von Peter Rosenstreich

Trotz wesentlichen Kosten und einem grossen Hype hat die Geldpolitik nicht zu Wachstum geführt und die Asset-Blasen deutlich gefördert. Die Beziehung zwischen den Märkten und der realen Wirtschaft ist bestenfalls locker, alle sind jedoch bereit, die reale Schwäche zu übersehen, wenn die Aktienkurse überhöht sind. Und die Straffung durch die US Federal Reserve wird die US-Renditekurve umkehren. Die Fed muss die Inflationserwartungen kurzfristig erhöhen und hoffen, dass diese das lange Ende der Kurve nach oben ziehen. Die Divergenz zwischen den Marktpreisen und der realen Wirtschaft dürfte jedoch in den USA und in Europa grösser werden: diese Lücke zwischen billigem Kapital und Unternehmensgewinnen schafft eine gefährliche Leere. Ist das Kurs-/Gewinnverhältnis zu hoch, könnte ein Rückgang zu Chaos führen. Die Zentralbanken haben eher die Ängste geschürt als die Wirtschaftsdaten – das ist ein politischer Fehlschritt.

in der letzten Woche hat die Europäische Zentralbank die Prognosen gesenkt und eine zusätzliche Tranche an TLTROs (Hilfe für die Banken) angekündigt. Die Normalisierung wurde von 2019 auf 2020 verschoben. Die Marktreaktion war unerwartet stark, was zeigt, dass die defensiven Massnahmen der Zentralbank nicht angemessen sind. Der Fed-Kommentar liess vermuten, dass das Wachstum seinen Höhepunkt erreicht hat, und ein schwacher Lohnbericht zeigt eine Verlangsamung.

Öl widersteht OPEC-Senkungen

Von Vincent Mivelaz

Trotz den schwachen Lohndaten in den USA und einem Rückgang beim Fahrzeugumsatz in China bleiben die Ölpreise solide. Die US-Produktion hält die Geschwindigkeit: die aktuelle Leistung von 12,1 Mio. Barrel pro Tag könnte bis zum Jahresende gut auf 1,3 Mio. steigen. Wir gehen davon aus, dass der Preisanstieg begrenzt sein wird. Das West Texas Intermediate handelt bei 56,50 und dürfte kurzfristig entlang 57 gehen.

Weitere Sanktionen dürfte das Regime von Maduro in Venezuela treffen und Washington ist bereit, den zweitgrössten Käufer Venezuelas, Indien, unter Druck zu setzen, die Käufe einzustellen, nachdem sie das auch für iranisches Rohöl angeordnet haben, indem sie damit drohten, auf importierte Produkte im Wert von 5,6 Mrd. USD Handelszölle zu erheben. Trotz des NOPEC-Gesetzes der USA (No Oil Producing and ExportingCartels Act) scheint es so, als wären die OPEC+ bereit, die aktuelle Produktion bis zur OPEC-Sitzung Ende Juni 2019 beizubehalten. Die Produktion ist im Februar um 560‘000 Barrel gefallen, die dritte Senkung in Folge seit Dezember, mit einem Rückgang von insgesamt 8%.